DRK Raesfeld will zum Blutspendern motivieren
Der DRK-Ortsverein Raesfeld ist insgesamt zufrieden mit dem Vereinsjahr und betont technische Modernisierungen, starkes Engagement in der Jugendarbeit und den Umzug in das neue Vereinshaus. Auf der anderen Seite ist ist der Verein besorgt über rückläufige Blutspenderzahlen.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld hat sich zur Jahreshauptversammlung getroffen.
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RAESFELD. Auf seiner Mitgliederversammlung blickte der DRK-Ortsverein Raesfeld auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück. „Neben dem wegweisenden Umzug in das neue DRK-Haus prägten technische Modernisierungen und eine starke Jugendarbeit das Vereinsleben“, so Michael Weddeling, der erste Vorsitzende des Ortsvereines.
Ehrungen
Außerdem standen Wahlen und Ehrungen auf dem Programm. Geehrt wurden Sarah Motte für fünf Jahre Mitgliedschaft im DRK und Jonas Schlegel für zehn Jahre, der ebenso als „DRKler des Jahres“ ausgezeichnet worden ist.
Ausblick
Trotz der insgesamt positiven Bilanz sei das DRK besorgt über die Entwicklung bei den Blutspenden, heißt es in einer Mitteilung. Zwar seien 2025 insgesamt zwölf Termine angeboten worden, doch die Spenderzahlen seien zuletzt rückläufig gewesen: 1260 Spender kamen im vergangenen Jahr, 2024 waren es noch 1338 gewesen. „Wir müssen hier gegensteuern“, so Roland Hörning, der Blutspendebeauftragte des DRK-Ortsvereins Raesfeld. Für die kommenden Monate seien bereits mehrere Sonderaktionen geplant, um wieder mehr Menschen für die lebenswichtige Blutspende zu motivieren und die Zahlen möglichst stabil nach oben zu führen.
Sanitätsdienst und Jugendarbeit
Der DRK-Ortsverein Raesfeld engagiert sich neben dem Blutspendedienst mit seinen ehrenamtlichen Helfern in den Bereichen Sanitätsdienst beim Kappesmarkt und beim Adventsmarkt, im Katastrophenschutz und der Jugendarbeit für die Menschen in Raesfeld, Erle und Homer. 2025 zählte der Verein mehr als 40 Einsätze.
Ein zentrales Thema im vergangenen Jahr war der Umzug aus dem ehemaligen Haus Epping in das neue Haus der Vereine, der bereits Ende 2024 begonnen hatte. In dem neuen Anbau haben die Ehrenamtlichen deutlich mehr Platz auch für ihr Gerät und die Fahrzeuge. Allerdings hatte sich die komplette Nutzung der Fläche wie berichtet dadurch verzögert, dass es im Übergang zwischen Alt- und Neubau einen Feuchtigkeitsschaden gegeben hatte.