Bürgerinitiative „Rettet Aelkes“ gegründet
Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass der frühere „Aelkes Hof“ in seiner jetzigen Funktion als Gastronomiebetrieb oder als Bürgerhaus/Kulturzentrum erhalten bleibt.
Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des „Aelkes Hof“ (jetzt „Niewerther Hof“) ein.git
© Jüttemeier
Mitgliederversammlung und Infos über die Geschichte des Hauses geplant
RAESFELD „Rettet Aelkes“ heißt die Bürgerinitiative, die am Donnerstagabend im „Niewerther Hof“ (früher „Aelkes Hof“) gegründet wurde. Sie will sich für den Erhalt des „Aelkes Hof“ einsetzen. Laut Pressemitteilung besteht er seit etwa 200 Jahren. Damit zähle er zu den ältesten Gasthäusern im Münsterland und sei das traditionsreichste und „prägendste Haus im Dorf“.
„Es war ein erfolgreicher Start, alle sind motiviert. Die Sache ist gut angelaufen“, freut sich Michael Hoffmann, Sprecher der Initiative. Ihr Ziel: Das Hotel/Restaurant soll in seiner jetzigen Funktion als Gastronomiebetrieb oder als Bürgerhaus/Kulturzentrum erhalten bleiben. Auf jeden Fall soll es ein „Haus mit offenem Charakter“ für Bürger und Besucher Raesfelds bleiben, betont Hoffmann. Außerdem will sich die Initiative stark machen für
– ein Angebot von Gästezimmern im Ortskern und für eine vielseitige Gastronomie im Zentrum,
– für den Bau eines neuen Pfarrheims an geeigneter Stelle,
– für einen lebens- und liebenswerten Ort,
– für die Entwicklung des Tourismus (Naturpark Hohe-Mark, Parklandschaft Münsterland) sowie für den Erhalt von Arbeitsplätzen im Gastronomie-Bereich.
Initiative plant Mitgliederversammlung und Protestaktion
Den Gründungsauschuss bilden laut Mitteilung: Walter Baudisch, Petra Baudisch, Andreas Schwane, Anette Schulz, Hendrik Schulz, Reinhard G. Nießing, Heinz Bröcker, Norbert Pelzer, Gisela Schwane, Dieter Schwane, Michael Hoffmann und Joachim Finder.
Darauf weist die Initiative hin: Wer mit ihren Inhalten und Zielen übereinstimmt, könne sich ihr anschließen. Interessierte können an die E-Mailadresse rettetaelkes@gmail.com schreiben, als Betreff: „Mitgliedschaft“ eingeben und Namen samt Adresse angeben. Aus dem Beitritt erfolge keinerlei Verpflichtung, betont Hoffmann. Die Bürger würden damit lediglich ihr Einverständnis mit den Zielen der Initiative bekunden.
Die nächsten Schritte: In einem Flugblatt will sie über die Geschichte des Hauses informieren. Außerdem will sie eine Internetseite erstellen. Geplant sind ebenfalls eine Mitgliederversammlung sowie eine Protestaktion vor dem „Aelkes Hof“. Infos werden auch über die Facebook-Seite „Rettet Aelkes“ weitergegeben.
© Jüttemeier