Brückenbau an der Raesfelder Freiheit steht kurz vor Abschluss
Die Bauarbeiten an der Brücke „Am Burgesch" in Raesfeld schreiten zügig voran. Mit der Einhebung der 26 Tonnen schweren Fertigbetonteile am Montag, nähert sich das Projekt seiner Fertigstellung, die für Ende nächster Woche geplant ist.
Die Bauarbeiten an der Brücke Am Burgesch kommen zügig voran.
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RAESFELD. Die Arbeiten am Neubau der Brücke „Am Burgesch“ im Bereich der Zufahrt zum Wasserschloss Raesfeld verlaufen planmäßig. Das teilt die Raesfelder Gemeindeverwaltung mit. Am Montag wurden die beiden jeweils rund 26 Tonnen schweren Fertigbetonteile mit einem Schwerlastkran eingehoben. Nun laufen die Anschlussarbeiten bis zur geplanten Freigabe der neuen Brücke, die am Ende der kommenden Woche geplant ist.
Während der Bauzeit gewährleistet eine provisorische Brücke, dass Fußgänger und Radfahrer das Schloss und die Schlossfreiheit von der Straße „Am Burgesch“ aus erreichen können. Sowohl Bau als auch Rückbau des Provisoriums waren Bestandteil der ausgeschriebenen Baumaßnahme, teilt die Gemeinde weiter mit. Für den Straßenverkehr gilt weiterhin: Die Straße Freiheit ist auch während der Bauarbeiten als Sackgasse ausgewiesen. Die Zu- und Abfahrt erfolgt über den Südring.
Auch der Schutz des Gewässers wurde bei der Ausführung des Vorhabens berücksichtigt. Das anfallende Wasser des bereits renaturierten Zulaufs aus Richtung Südring wird während der gesamten Bauzeit mithilfe einer Pumpe in den Schlossteich geleitet.
Beschränkung beim Gewicht
Nötig war der Neubau, da die Tragfähigkeit der bisherigen Brücke erheblich eingeschränkt war. Daher gab es für die alte Brücke bereits eine Gewichtsbeschränkung auf sechs Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Damit war die Brücke insbesondere für den regulären Lieferverkehr und schwere Anlieferungen nicht mehr ausreichend nutzbar. Der Gemeinderat hatte im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen für das Jahr 2026 den Neubau der Brücke beschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro.
Zuletzt hatte der Schlossausschuss noch eine Entscheidung über das Gelände getroffen, das auf der Brücke montiert werden soll. Drei Varianten aus Metall hatte die Gemeinde in einer Sitzung vorgestellt, nachdem die Akademie des Handwerks auf Nachfrage erklärt hatte, dass die Herstellung eines Geländers nicht in ihr Tätigkeitsfeld passen würde. Ergebnis: Ein Geländer, wie es an der Plattform am Karpfenteich angebracht worden ist, soll auf der neuen Brücke angebracht werden.
Die alte, nicht mehr sehr tragfähige Brücke war in den vergangenen Tagen abgerissen worden.
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Diese provisorische Brücke erlaubt Fußgängern und Radfahrern den Weg zum Schloss.
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