Raesfeld

Ausstellung in Erle zeigt „Boten der Ewigkeit“

„Boten der Ewigkeit“ heißt eine Fotoausstellung, die in der St.-Silvester-Kirche zu sehen sein wird. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag.

Von Borkener Zeitung / pd

24.11.2021

Engel-Fotografien sind in der Ausstellung zu sehen.

Engel-Fotografien sind in der Ausstellung zu sehen.

© pd

Fotografien in der St.-Silvester-Kirche in Erle

ERLE. Der Fotograf Thorsten Funke aus Dorsten, geboren 1974, beschäftige sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Einfangen der Atmosphäre von mystischen Orten und Landschaften in Deutschland und auf den Britischen Inseln, teilen die Organisatoren der Schau mit. Annette Schmelter und Petra Nienhaus kümmern sich seit mehreren Jahren um die Ausstellungen, die vom ehemaligen Pastor Franz-Josef Barlage initiiert worden waren. Die in der Kirche gezeigten Skulpturen habe Funke auf unterschiedlichen Friedhöfen fotografiert. Sie seien nicht nur Portale zwischen Leben und Tod, sondern stets auch ein Spiegelbild der Gesellschaft und der jeweiligen Zeit, in der sie errichtet wurden. 15 gerahmte Fotos in einer Größe von 60 mal 80 Zentimetern werden zu sehen sein. Die Bilder werden jeweils an den Kreuzwegstationen in der Kirche aufgehängt.

Ausstellung in Dorsten gestaltet

„Man hält Augen und Ohren offen“, beschreibt Schmelter die Kontaktaufnahme mit dem Dorstener Fotografen. Über eine Ausstellung in einem evangelischen Gemeindehaus seien sie auf ihn aufmerksam geworden, ergänzt Schmelter. Bei der Suche nach Ausstellern gehe es auch darum, unterschiedliche kreative Ansätze zu zeigen. Dass Schüler der Grundschule, die kfd und weitere Gruppen die Ausstellungen besuchen, freut die Gemeinde.

Lebendig anmutende Skulpturen

Insbesondere auf älteren Friedhöfen sollen viele menschlich und lebendig anmutende Engelskulpturen als spirituelle Begleiter die Toten auf ihrer letzten Reise begleiten. Sie wachen über die Grabstelle, dienen als Grabschmuck und spenden den Hinterbliebenen Frieden und Trost. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit seien Engel wichtig, denn als Boten verkünden sie den Hirten die Frohe Botschaft und feiern mit ihrem Gesang die Geburt Jesu. Und auch später, an Ostern, stehe ein Engel am leeren Grab und erzählt den Frauen von der Auferstehung.

Die Ausstellungseröffnung ist bei der Vorabendmesse zum ersten Advent, Samstag, 27. November, ab 18.30 Uhr geplant. Hierzu und zum anschließenden Rundgang lädt die Gemeinde ein. Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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