Auftritt der Brijpottspöllers bei Brömmel-Wilms in Erle
Nach drei Jahren coronabedingter Pause konnte der plattdeutsche Nachmittag des Heimatvereins Erle im Saal bei Brömmel-Wilms stattfinden. Die „groten Brejpottspöllers“ der Plattdeutsch-AG des Heimatvereins trugen humorvolle Sketche im Wechsel mit einem Gesangs- und Bewegungsrhythmus vor, heißt es in einer Mitteilung.
Die Brijpottspöllers stellten sich den Besuchern erst einmal vor.
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Plattdeutscher Nachmittag des Heimatvereins
ERLE. Im „finen Lokal“ ging es beispielsweise nicht ganz so fein zu bei Suppe mit Käfereinlage. Dass Platt auch zur Jugendkultur passt, bewiesen die Brejpottspöllers in ihrem Rapp „Du un Platt“: „Bij us hört Platt bij de Kultur as de olle Kerktorsnuhr.“ Loriots Sketch „Mutters Klavier“ und der dritte Streich von Max und Moritz mit Schneider Böck kamen auf Platt sehr witzig rüber. Zwischendurch wurden plattdeutsche und hochdeutsche Adventslieder zur Gitarrenbegleitung von Norbert Sabellek gesungen.
Den Namen „Brijpottspöllers“ haben die Kinder gewählt. In Nachbarorten wurden die Erler früher „Brijpötte“ (Breipötte) genannt, um sie zu verulken. In Erle gab es eine Ziegelei, in der Töpfe für Brei hergestellt wurden.