Kleidbar-Team füllt 104 Tornister für Kinder in Afrika
Das Kleidbar-Team in Heiden hat 104 ausgediente Tornister für Kinder in Afrika gesammelt und mit Schulmaterial sowie Hygieneartikeln gefüllt. Die Heidenerinnen haben sich einer deutschlandweiten Aktion angeschlossen. In Hamburg werden die Tornister nun gesammelt und per Container verschickt.
Das Team der Kleidbar hat fleißig gepackt.
© pd
HEIDEN. Zum dritten Mal hat das Team der Kleidbar Heiden an einem deutschlandweiten Rucksackprojekt für Kinder in Afrika teilgenommen und Eltern von Viertklässlern um ausgediente Tornister gebeten. „Total überrascht“ seien die Initiatorinnen über die große Spendenbereitschaft gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Nachdem im ersten Jahr 20 und im zweiten Jahr 40 Tornister gespendet wurden, kamen dieses Mal stolze 104 Tornister zusammen,
Die Freude über so viele Schultaschen war groß, doch die Tornister sollten auch gefüllt werden. Die für die übergeordnete Spendenaktion verantwortliche Organisation Mary’s Meals Deutschland hatte vorab eine Packliste mit benötigten Dingen geschickt. Darunter waren jeweils zwei bis drei neuwertige Schulhefte, zwei Bleistifte, Federmäppchen oder Lineal sowie ein Kleiderset, Handtücher oder Hygieneartikel wie Zahnbürste oder Seife.
Hilfe von Freunden und anderen Organisationen
Hilfe gab es unter anderem von Mitarbeiterinnen der Aktion „Gänseblümchen“, die Kindergarderobe und Tennisbälle spendeten. Hygieneartikel, Handtücher und natürlich ganz viele Schulsachen gaben Freunde, Bekannte und Verwandte. Zusätzlich unterstützten verschiedene Institutionen wie das Borkener Karo-Kaufhaus. Auch Handarbeit und Kreativität waren gefragt. So nähte ein Teammitglied selbst Federmäppchen aus Stoffresten. Was dann noch fehlte, sponsorte das Team der Kleidbar selbst. „Wir sind sehr stolz, dass wir es geschafft haben“, sagt Mitorganisatorin Relindis Müller, die sich mit ihren Kollegen für die Kinder in Afrika freut und allen Spendern dankt.
Die voll ausgestatteten Tornister werden nun zusammen mit Spenden aus ganz Deutschland in Hamburg gesammelt und per Container auf die große Reise geschickt.
„Wir sind sehr stolz, dass wir es geschafft haben.“
Relindis Müller