Borken

Weseker Mühlenverein fährt Dinkelernte ein

Die Dinkelernte des Weseker Mühlenvereins ist abgeschlossen. Mit historischen Landmaschinen und ohne Spritztechnik wurde eine rund 2500 Quadratmeter große Fläche abgeerntet. Daraus kann nun fast 850 Kilogramm unbehandeltes Dinkelvollkornmehl gemahlen werden. .

Von Borkener Zeitung

23.07.2026

Für die Ernte kamen erneut historische Landmaschinen zum Einsatz.

Für die Ernte kamen erneut historische Landmaschinen zum Einsatz.

© pd

WESEKE. Wie bereits im vergangenen Jahr hat Robert Lindenbuss gegenüber Pickers Garten einen Morgen Dinkel für den Weseker Mühlenverein angebaut. Das Striegeln übernahm diesmal Jonas Dillhage. Ziel war es wieder, das Unkraut ohne Spritztechnik zu bekämpfen und so die Grundlage für unbehandeltes Dinkelvollkornmehl zu schaffen, teilt der 1. Vorsitzende Christian Rottstegge mit.

Für die Ernte kamen erneut gut gepflegte historische Landmaschinen zum Einsatz. Franz Decking war mit seinem Columbus unterwegs, Franz Meis mit dem Matador. Gemeinsam ernteten sie die rund 2500 Quadratmeter große Fläche ab. Josef Rottbeck mit seinem „Roten“ und Christoph Reining unterstützten bei der Verladung und dem Abtransport der 500-Kilo-Säcke.

Der Ertrag fiel ähnlich gut aus wie im Vorjahr, so Christian Rottstegge weiter. Damals konnten daraus fast 850 Kilogramm Dinkelvollkornmehl beim Dinkelhof Horstmann gemahlen werden.

Wer noch Dinkelvollkornmehl kaufen möchte, bekommt es bei Christian Rottstegge, in Pickers Garten, im Hofladen Börger oder beim Hühnerhof Thesing. Außerdem wird es zur „Wientied“ an der Mühle am 5. September angeboten - zusammen mit frischem Flammkuchen, gebacken mit dem eigenen Mehl, aus dem Holzbackofen.

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