Weseker Bockwindmühle auf dem Prüfstand
Auch im Winter ruht die Mühle nicht. Die Vereinsmitglieder des Weseker Mühlenvereins renovieren das historische Gebäude und richten das Gelände her, damit es im nächsten Frühjahr wieder sicher losgehen könne, berichtet der Verein.
Die Bockwindmühle wurde einer Inspektion unterzogen.
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WESEKE. Nach zehn Jahren Betrieb der Mühle hätte sich vergangenes Jahr herausgestellt, dass das Holz doch „enormer Arbeit“ unterliege. Der vom Mühlenverein zusammengesetzte Kasten (Mühlenhaus) habe sich massiv gesetzt. Der niederländische Mühlenmacher „Vaags“ aus Aalten habe aber nach Angaben des Mühlenvereins die Befürchtung nehmen können, dass man das ganze Mühlenhaus anheben müsste. Dabei habe das niederländische Unternehmen den Mehlboden um den Hausbaum geöffnet, um mit Fett zu schmieren, welches danach mit einem Bodenblech wieder verschlossen worden sei.
Der „Steert“ wurde ebenfalls angehoben
Der Hebel zum Drehen des Mühlenhauses, Steert genannt, musste laut Mühlenverein ebenfalls angehoben werden, wodurch nun wieder genügend Abstand zum Boden bestehe und sie sich wieder drehen („krühen“) könne. Ein weiteres Problem der Setzungen sei die Außentreppe gewesen, bei der die unterste Stufe mit einem Scharnier zum Hochklappen ausgestattet wurde.
Viel Geld sei dabei auch eingespart worden durch „die Muskelhypothek der Vereinsmitglieder“, teilte der Mühlenverein mit.