Borken

Stadt Borken will Nachfahren jüdischer Mitbürger in Planung einbeziehen

Die Debatte um eine würdige Gestaltung des künftigen Erinnerungsortes für die einstige Borkener Synagoge geht weiter. Die Nachfahren früherer jüdischer Borkener sollen nun in die weiteren Überlegungen einbezogen werden. Auch der Landesverband der jüdischen Gemeinden in Westfalen-Lippe - bislang nicht beteiligt - bietet seine Mitwirkung an.

Von Peter Berger

16.07.2025

Momentaufnahme mit Symbolcharakter an der de-Wynen-Gasse: Im Zuge des Neubaus eines Gesundheits- und Caritaszentrums im Brinkquartier soll der Erinnerungsort für die ehemalige Synagoge würdiger gestaltet werden. Wie, das war in den vergangenen Wochen strittig.

Momentaufnahme mit Symbolcharakter an der de-Wynen-Gasse: Im Zuge des Neubaus eines Gesundheits- und Caritaszentrums im Brinkquartier soll der Erinnerungsort für die ehemalige Synagoge würdiger gestaltet werden. Wie, das war in den vergangenen Wochen strittig.

© Berger

BORKEN. Nach besorgten Rückfragen von Nachfahren jüdischer Borkener will die Stadtverwaltung diese nun in die weiteren Planungen für den „Erinnerungsort“ an die einstige Synagoge einbeziehen. Die BZ-Berichterstattung der vergangenen zwei Wochen hatte mehrere Angehörige unter anderem der Familien Ga...

weiterlesen

BZ

Tagespass

24 Stunden Zugang für 1,99 €


  • Zugriff auf alle zahlungspflichtigen BZ Plus-Artikel auf der Website
  • Weiterführende Inhalte gwie interaktive Grafiken, Karten und Bildergalerien
  • Mehr Themen aus der Region
Das könnte Sie auch interessieren

Borken

zur Merkliste

Besucher des Borkener Remigius-Sonntags trotzen dem Wetter

Trotz Böen und Schauern hat der Borkener Remigius-Sonntag viele Menschen in die Innenstadt gelockt. Auf dem Marktplatz waren Essens- und Blumenstände gefragt, am Kapitelshaus waren Suppe und Herrencreme früh ausverkauft.

Borken

zur Merkliste

Klostergarten in Gemen: Auftrag wird bald vergeben

Im Klostergarten soll sich einiges ändern: Das Tor zur Jugendburg soll geöffnet, der Rundweg wieder begehbar und der Teich wieder ein Hingucker sein. Nun prüft die Stadtverwaltung Angebote der Firmen, die den Auftrag dafür erhalten wollen.

Borken

zur Merkliste

Marbecker gehörte erstem Landtag nach dem Krieg an

Als 1947 eine Schwester geboren wurde, ließ Clemens von Boeselager die Taufpatin nicht abwarten: Der Landtag rief. Als Wahl-Marbecker gehörte er dem ersten nordrhein-westfälischen Landtag nach dem Krieg an. Sein Sohn Georg kennt diese Familiengeschichte – doch über die politische Arbeit seines Vaters weiß er kaum etwas.