Borken

Schüler aus Burlo helfen Kranken

Die beiden ältesten Jahrgangsstufen des Gymnasiums Mariengarden haben sich im Rahmen einer von der Schülervertretung organisierten Aktion mit dem Thema „Knochenmarkspende“ auseinandergesetzt – und das Angebot der Registrierung bei der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) direkt wahrgenommen.

Von Borkener Zeitung / pd

31.01.2022

Diese Schüler beteiligten sich an der Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

Diese Schüler beteiligten sich an der Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

© pd

Gymnasiasten lassen sich in Knochenmarkdatei registrieren

BURLO „Das Angebot, sich in der Schule informieren und registrieren zu können, erhöht unserer Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, auch wirklich aktiv zu werden“, fasst Schülersprecherin Emma Rutten die Beweggründe zusammen. „Zu dieser oft letzten Chance für Betroffene wollen wir unseren Beitrag leisten.“ Der aktuelle Fall der erkrankten Zwillingsmutter Heike aus Vreden, deren Geschichte im Dezember im Kreis Borken öffentlich gemacht worden war, war ein weiterer Anlass dafür, die Aktion zeitnah in die Tat umzusetzen.

Online erhielten die Schüler Informationen zur Blutkrebs-Krankheit, zur Registrierung bei der DKMS und zu einer möglichen Knochenmarkspende. Insbesondere der Erfahrungsbericht eines erfolgreichen Spenders habe Eindruck hinterlassen.

Andere Krankheiten nicht vergessen

Die sich anschließende Möglichkeit zur Registrierung nahmen etwa 140 der Oberstufenschüler sowie Angestellte des Burloer Gymnasiums wahr. Die positiven Nachrichten von dem „Weihnachtswunder“ und der Knochenmarkspende für die Vredener Mutter bestärkten alle Beteiligten am Gymnasium Mariengarden zuletzt noch einmal.

Rutten erinnert stellvertretend für die Schülerschaft: „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sollten wir andere Krankheiten nicht vergessen – vor allem wenn man sie gemeinsam besiegen kann. Jeder von uns sollte bereit sein, wenn er vielleicht Teil des nächsten persönlichen Wunders sein könnte.“

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