Borken

Leserbrief: „Sicher ist sicher“

Leserbrief zum BZ-Bericht „35 Pappeln werden gefällt“ vom 21. Januar.

Von Harald Pawel aus Raesfeld

27.01.2026

Leserbrief: „Sicher ist sicher“

© Peter Berger

Mit Entsetzen las ich den Artikel. Nicht nur, wie man ganz richtig sagte, dass diese Maßnahme das Landschaftsbild verändern würde, es ist auch ein brachialer Eingriff in die Natur, den man (mal wieder) mit der Ausrede „aus Sicherheitsgründen“ zu erklären versucht. Ich bin der Meinung, wer in den Wald geht (in diesem Fall ist es die Allee), muss möglicherweise damit rechnen, dass ihm vielleicht irgendwann ein Ast auf den Kopf fallen könnte.

Aber wie so oft meint jemand, eine Gefahr zu wittern, muss sofort etwas dagegen unternommen werden; man hat ja schließlich die Verantwortung, beziehungsweise die Mitverantwortung, und dagegen zu sein, traut sich dann natürlich niemand. Es könnte ja doch der Fall eintreten, dass doch mal etwas passiert. Also dann lieber gleich zur Tat schreiten - sicher ist sicher. Und dann wird, wie so oft, das Kind mit dem Bade ausgeschüttet - eine anscheinend typisch deutsche Eigenschaft

.Stadt lässt Pappel-Reihe zwischen Borken und Gemen fällen

Leserbrief: „Sicher ist sicher“

© Peter Berger

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