Borken

Kurrende-Blasen geht in die nächste Runde

Seit mehr als 50 Jahren folgt der Posaunenchor Borken–Gemen einer alten Tradition: dem Kurrende-Musizieren. An den Tagen vor Weihnachten spielt der Chor an verschiedenen Plätzen in Gemen und Borken Advents- und Weihnachtslieder.

Von Borkener Zeitung / pd

12.12.2023

An vier Abenden bringen die Musiker Besinnlichkeit in Borkener und Gemener Nachbarschaften.

An vier Abenden bringen die Musiker Besinnlichkeit in Borkener und Gemener Nachbarschaften.

© Gehling

Posaunenchor Borken-Gemen

GEMEN. Los geht es am 19. Dezember. Dann startet die Auftrittsreihe um 17.30 Uhr im Schumannweg, von wo aus es in der Wagnerstraße, der Pastor-Wigger-Straße und der Neumühlenallee jeweils etwa 40 Minuten später weitergeht.

An den einzelnen Stationen nutzen Nachbarn den Auftritt des Chores sehr häufig zu gemeinsamen Weihnachtsfeiern.

Am 20. Dezember (wieder 17.30 Uhr und im selben Rhythmus) erklingen Posaunen und Trompeten zunächst im Max-Liebermann-Weg, gefolgt von Sachsenstraße, Dechant-Erpenbeck-Weg und Bocholter Straße/An der Nathe.

Während das ursprüngliche Kurrende-Musizieren im Mittelalter von Studenten praktiziert wurde, und vor allen hohen kirchlichen Feiertagen üblich war, hatte es einen sehr praktischen Nutzen. Es diente dazu, das karge Einkommen der Studenten etwas aufzubessern. Heute wollen die Musiker n der hektischen Vorweihnachtszeit den Zuhörern einfach nur eine Pause gönnen und Freude machen.

So auch am 21. Dezember, 17.30 Uhr, zunächst in der Ritterstraße, etwa 40 Minuten später in der Cordulastraße gefolgt von Ahnenkamp und Habichtstraße.

Am 22. Dezember startet der Chor wie an den Vorabenden um 17.30 Uhr in der Augustin-Wibbelt-Straße, zieht weiter zur Mathildenstraße und macht schließlich zweimal Station auf dem Weseker Landweg. Dort beendet ein letztes Mal „O du fröhliche“ das Kurrende-Blasen 2023.

An diesen vier Abenden hören die Chormitglieder immer wieder, wie sehr sich die vielen Zuhörer über diese Auftritte freuen und sich bedanken. Für die Musiker sei das Ansporn, auch in den kommenden Jahren diese Tradition fortzusetzen, so der Chor.

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