Borken

Kunstsommer 2026: Volksbank fördert Künstlerinnen

Beim Kunstsommer 2026 fördert die Volksbank Westmünsterland wieder Meisterschüler der Kunstakademie Münster mit einem dreimonatigen Stipendium und einer Ausstellung der entstandenen Arbeiten. Die Werke der vier Künstlerinnen sind vom 19. August bis 25. September im Kompetenz-Centrum Borken der Volksbank zu sehen.

Von Borkener Zeitung

11.07.2026

Übergabe der Urkunden an die Stipendiaten in der Kunstakademie Münster (v.l.): Ralf Hartweg (Kurator), Yun-Chi Tsai (Stipendiatin), Stefan Hölscher (Prorektor Kunstakademie Münster), Henrike Fechler (Stipendiatin), Kashi Grätz (Stipendiatin), Woorim Ha (Stipendiatin) und Henning Henke (Vorstandsmitglied Volksbank Westmünsterland).

Übergabe der Urkunden an die Stipendiaten in der Kunstakademie Münster (v.l.): Ralf Hartweg (Kurator), Yun-Chi Tsai (Stipendiatin), Stefan Hölscher (Prorektor Kunstakademie Münster), Henrike Fechler (Stipendiatin), Kashi Grätz (Stipendiatin), Woorim Ha (Stipendiatin) und Henning Henke (Vorstandsmitglied Volksbank Westmünsterland).

© pd

BORKEN. Bereits zum sechsten Mal unterstützt die Volksbank Westmünsterland mit dem Kunstsommer Meisterschüler der Kunstakademie Münster beim Start in ihre künstlerische Laufbahn. Das Förderprogramm verbindet die Vergabe eines dreimonatigen Stipendiums mit einer Ausstellung der entstandenen Arbeiten und soll damit die kreative Entwicklung ebenso fördern sowie eine stärkere Verknüpfung zwischen der Kunstakademie Münster und der Region.

In diesem Jahr werden die Künstlerinnen Henrike Fechler, Kashi Grätz, Woorim Ha und Yun-Chi Tsai gefördert. Ihre Arbeiten stünden exemplarisch für die Vielfalt zeitgenössischer Kunst, heißt es in einer Mitteilung der Volksbank.

Henrike Fechler, geboren 2004 in Oelde studiert in der Klasse der Professorin Juliette Blightman. In ihren gegenwärtigen Arbeiten nutzt die Malerin Traditionen der Landschaftsmalerei genaus, wie das Thema des Fensterblicks, das die Innen- und Außenwelt verbindet und zusammenführt - „Von Drinnen nach Draußen“.

Kashi Grätz, geboren 2000 in Köln, studiert in der Klasse von Professor Cornelius Völker. Ihre Malereien entstehen aus ungewohnten Materialien: Bunte Fäden, flirrende, kostbare Stoffe und durchscheinende Gewebe, die in freiem, kreativem Fluss über- und nebeneinander genäht werden.

Dinge festhalten, die nicht greifbar sind

Woorim Ha wurde 1992 in Seoul, Südkorea, geboren. Sie studiert seit diesem Jahr als Meisterschülerin bei Professor Cornelius Völker. Ihre künstlerische Ausbildung begann sie bereits in Seoul, wo sie mit dem Bachelor of Fine Arts abschloss. Über ihre Malerei sagt die Künstlerin: „Ich gebe in meinen Bildern Dingen Raum, die eine Weile bleiben und dann vergehen (…) Ich halte in gewissem Sinne durch das Malen Dinge fest, die ungreifbar sind.“

Yun-Chi Tsai, geboren im Jahr 2000 in Taiwan, studiert ebenfalls in der Klasse Völkers. Sie hatte bereits eine komplette Ausbildung zur Künstlerin an der National Taiwan University of Arts absolviert, als sie begann, an der Kunst-Akademie Münster erneut Malerei zu studieren. Ihre abstrakten Arbeiten sind Ölmalereien von intensiver Kraft, die unter anderem aus der sorgfältigen Kenntnis der Maltechnik und ihren lasierenden Farbschichten entstehen.

Die ausgestellten Werke können im Zeitraum vom 19. August bis 25. September im Kompetenz-Centrum Borken während der Öffnungszeiten angeschaut werden.

Das Förderprogramm

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch die Volksbank Westmünsterland in Zusammenarbeit mit einem Kurator. Voraussetzung für die Förderung sind ein Studium an der Kunstakademie Münster sowie die besondere Qualität des künstlerischen Schaffens. Inhaltliche Vorgaben gibt es bewusst nicht – die Kunststile und Gattungen sollen offen bleiben und so individuelle künstlerische Freiheit ermöglichen.

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