Borken

Kolpinghaus-Stiftung spendet für Mission in Peru

Die aus Gemenwirthe stammende Ordensschwester Maria van der Linde hat für ihre Missionsarbeit in Peru eine Spende der Borkener Kolpinghaus-Stiftung bekommen. Die 1000 Euro sollen für die Gesundheit der ärmsten und schwächsten Einwohner in Limas Hauptstadt Peru eingesetzt werden.

Von Borkener Zeitung

31.07.2025

Klemens Ebbert, Kolping-Präses Nikolaus Ottmann, Ludger Rottbeck, Hubert Böing und Richard Robers (v.l.) überreichten die Spende an Ordensschwester Maria van der Linde.

Klemens Ebbert, Kolping-Präses Nikolaus Ottmann, Ludger Rottbeck, Hubert Böing und Richard Robers (v.l.) überreichten die Spende an Ordensschwester Maria van der Linde.

© pd

BORKEN. Einen Scheck in Höhe von 1000 Euro hat jetzt die aus Gemenwirthe stammende Missionsschwester Maria van der Linde von der Borkener Kolpinghaus-Stiftung für ihre Tätigkeit in Peru erhalten. Anlässlich einer Informationsveranstaltung im Kapitelshaus überreichten ihn am Dienstagnachmittag für die Stiftung Klemens Ebbert, Kolping-Präses Nikolaus Ottmann, Ludger Rottbeck, Hubert Böing und Richard Robers. Das Geld wird den Ärmsten und Schwächsten in Perus Hauptstadt Lima zugutekommen, versprach die Ordensfrau.

Die inzwischen 81-jährige Maria van der Linde gehört seit 1963 den „Missionsschwestern vom heiligen Herzen“ an, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Erstmals war sie dann im Juli 1967 in Peru. In der dortigen Hauptstadt Lima absolvierte sie von 1968 bis 1971 die Ausbildung zur Krankenschwester in einem Arbeiterkrankenhaus. In diesem Beruf arbeitete sie zunächst in Caravell in der Provinz Arequipa.

Wechsel ins staatliche Gesundheitszentrum

Nach weiteren Stationen in Krankenhäusern von Lima und Comas wechselte sie 1975 in das staatliche Gesundheitszentrum und kam dort als Krankenschwester auf vielfältige Weise zum Einsatz. In ihrer Freizeit unterstützte sie vor allem hilfebedürftige Frauen. So sorgte sie dafür, dass diese auch tatsächlich die Lebensmittelrationen erhielten, die ihnen zustanden, aber durch korrupte Bedienstete vorenthalten wurden. Mit Unterstützung von der Caritas gründete sie Gemeinschaftsküchen für arme Familien und sicherte ihnen so eine tägliche Mahlzeit. Vom Gesundheitszentrum aus betreute sie an Tuberkulose erkrankte Menschen. Aus dieser Tätigkeit entwickelte sich im Laufe der Zeit eine eigenständige Organisation, die sich seither um Tuberkulosekranke kümmert. Später übernahm Maria van der Linde die Koordination von insgesamt 40 Gesundheitszentren, in denen diese Patienten behandelt werden.

Am 2. Februar dieses Jahres feierte sie in Lima ihr Diamantenes Ordensjubiläum, am 25. Mai in ihrer Ordensgemeinschaft in Deutschland und am vergangenen Wochenende schloss dieser Festreigen auf dem Schützenfest in Gemenwirthe, wo sie sich mit Verwandten, alten Nachbarn und Freunden traf.

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