Hundekot liegen lassen kostet bis zu 1000 Euro
In der letzten Zeit häufen sich wieder Beschwerden über achtlos liegen gelassene Hundehaufen auf Borkens Gehwegen und in Grünanlagen. Die Stadt appelliert an alle Hundehalter, für die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner die sogenannten „Dogstations“ zu nutzen. Denn Hundekot muss entsorgt werden, sonst kann es teuer werden.
Unter anderem auf Spielplätzen, Bürgersteigen, öffentlichen Wegen und in Grünanlagen ist Hundekot tabu.
© pd
BORKEN. Die Stadt Borken hat im gesamten Stadtgebiet über 80 sogenannte „Dogstations“ und Beutelspender aufgestellt. Hier können Hundebesitzer kostenlos Tüten für die Hinterlassenschaften ihres Haustieres entnehmen und gleichzeitig auch die vollen Tüten in den integrierten Abfallbehältern entsorgen, teilt die Stadt mit. Trotz dieses städtischen Angebots häufen sich in der letzten Zeit wieder Beschwerden über Hundehaufen auf Gehwegen und in Grünanlagen.
Die Stadt Borken appelliert daher an Hundebesitzer, den Kot ihrer Tiere zu entsorgen – mit den Hundetüten gehe das hygienisch einwandfrei – und verweist auf die entsprechenden Pflichten.
Die geltenden Regeln seien einfach und leicht zu merken:
- Straßen, Gehwege, Fußgängerzonen, verkehrsberuhigte Bereiche und Wege in Park- und Grünanlagen dürfen nicht mit Hundekot verunreinigt werden.
- Notfalls muss der Kot dann von der Person, die mit dem Vierbeiner unterwegs ist, sofort beseitigt werden.
Die Pflicht zur Beseitigung der Verunreinigungen sind in der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Borken geregelt, heißt es aus dem Rathaus. Verstöße sind demnach eine Ordnungswidrigkeit und können mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet werden.
Eine aktuelle Übersicht aller „Dogstations“ sowie Beutelspender ist auf der Website der Stadt Borken zu finden unter borken.de/dogstations.