Borken

Gedenken an die Opfer der Shoah

Eine ebenerdige Gedenktafel soll bald an das Schicksal der deportierten Menschen erinnern. Vermutlich entsteht dieser „Erinnerungsort“ im Bereich des Borkener Kirchplatzes.

Von Peter Berger

27.11.2020

Dieses Bild entstand am 10. Dezember 1941 in der damaligen „Poststraße“ in Stadtlohn. Dort hatten sich jüdische Bürger zur Deportation nach Riga einzufinden.

Dieses Bild entstand am 10. Dezember 1941 in der damaligen „Poststraße“ in Stadtlohn. Dort hatten sich jüdische Bürger zur Deportation nach Riga einzufinden.

© Stadtarchiv Stadtlohn

BORKEN. Am 11. Dezember 1941 wurden aus Borken fünf jüdische Frauen (drei aus Raesfeld und Reken), wie es damals hieß, polizeilich „zugeführt“. Aus Weseke mussten weitere elf jüdische Menschen in das münstersche Sammellager Gertrudenhof, von dort wurden sie zwei Tage später nach Riga deportiert. D...

weiterlesen

BZ

Tagespass

24 Stunden Zugang für 1,99 €


  • Zugriff auf alle zahlungspflichtigen BZ Plus-Artikel auf der Website
  • Weiterführende Inhalte gwie interaktive Grafiken, Karten und Bildergalerien
  • Mehr Themen aus der Region
Das könnte Sie auch interessieren

Borken

zur Merkliste

Turmsanierung in Borken wird 150.000 Euro teurer

Die Sanierung des Wedemhoveturms in Borken hat sich um voraussichtlich 150.000 Euro verteuert. Erst vom Gerüst aus wurden breite Risse, lose Steine und Schäden an Sandsteinstürzen sichtbar; der Rat berät am 4. November.

Borken

zur Merkliste

Ein Borkener Familienleben mit Autismus

Bei Niko Batanow ist Autismus diagnostiziert worden. Der Siebenjährige besucht nach einer heilpädagogischen Kita in Gemen nun die Neumühlenschule; Seine Eltern sehen Autismus nicht als bemitleidenswertes Handicap, sondern packen die damit verbundenen Herausforderungen pragmatisch an.