Borken

Bürgerschützenverein Gemen verdoppelt Jahresbeitrag

Eine Verdoppelung des Jahresbeitrages und eine Vergrößerung des Einzugsgebietes – das waren die großen Ergebnisse der Mitgliederversammlung des Bürgerschützenvereins Gemen, der jetzt im Saal Alduk tagte.

Von Borkener Zeitung / pd

14.03.2023

Erstatteten Bericht (von links): Präsident Raimund Stroick, 2. Schriftführer Heiner Stroick und 2. Kassierer Hendrik Böing.

Erstatteten Bericht (von links): Präsident Raimund Stroick, 2. Schriftführer Heiner Stroick und 2. Kassierer Hendrik Böing.

© pd

Mitgliederversammlung mit rund 170 Schützen

GEMEN. Präsident Raimund Stroick konnte dazu knapp 170 Schützen begrüßen, darunter König Frederik Wedding.

Berichte: Heiner Stroick, stellvertretender Schriftführer, führte im Geschäftsbericht durch ein endlich wieder „normales“ Schützenjahr 2022. Die Berichte der Kompanien kamen von Frederik Wedding und Felix Wedding. Trotz guter Vorsätze war das Zahlenwerk, das Kassierer Martin Buß vorlegte, sehr umfangreich, allerdings wohlgeordnet und präzise. Die Kassenprüfer hatten nichts zu beanstanden, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Da das Stammlokal Alduk bald schließt, wurden Wirt Ivan Alduk und Ehefrau Nada mit Präsenten verabschiedet.

Wahlen: Bei den fälligen Wahlen wurden der zweite Kassierer Hendrik Böing und der zweite Schriftführer Heiner Stroick wiedergewählt. Die Zahl der Beisitzer wurde ergänzt oder durch Wiederwahl bestätigt: Karsten Heßling, Matthias Alscher und Mirko Tembrink. Kassenprüfer bleiben weiter Martin Rentmeister und Luzian Mainka. Beisitzer Wolfgang Höing wurde verabschiedet.

Satzung: Großen Redebedarf gab es bei der Satzungsänderung und der Änderung der Geschäftsordnung. Fazit: die Mitgliedschaft wird offener gestaltet, die bisherigen Grenzen werden auf das Gebiet des jetzigen Ortsteils Gemen erweitert. Es gibt keine passiven Mitglieder mehr und die Thronbeihilfe wird angemessen erhöht. Nach etlichen Wortmeldungen wurden die Änderungen mit Mehrheit angenommen.

Beitrag: Einen noch größeren Redebedarf gab es beim Jahresbeitrag. Da hatte der Vorstand eine Erhöhung von 15 auf 25 Euro vorgeschlagen. Allerdings kam aus der Versammlung der Antrag von Erhöhung auf 30 Euro. Das wurde dann schließlich in geheimer Abstimmung mit Mehrheit auch beschlossen.

Der Präsident kündigte an, dass das Festzelt kleiner wird und keinen höheren Thronbereich mehr hat, aber ein Seitenzelt. Weit nach Mitternacht ging die turbulente Sitzung zu Ende.

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