Borken

Borkener St.-Marien-Hospital hat neue Pflegedirektorin

Nadja Gronemeyer leitet seit Anfang April die Pflegedirektion im St.-Marien-Hospital Borken. Sie löst damit Ingo Jansen ab, der die Position kommissarisch innehatte. Mit der Neubesetzung möchte das Klinikum Westmünsterland auch weiter am Imagewandel der Pflege arbeiten.

Von Borkener Zeitung

09.04.2025

Geschäftsführer Dr. Björn Büttner (l.) bedankte sich für die kommissarische Führung der Pflege und sein standortübergreifendes Engagement bei Ingo Jansen und hieß gemeinsam mit ihm die neue Pflegedirektorin Nadja Gronemeyer willkommen.

Geschäftsführer Dr. Björn Büttner (l.) bedankte sich für die kommissarische Führung der Pflege und sein standortübergreifendes Engagement bei Ingo Jansen und hieß gemeinsam mit ihm die neue Pflegedirektorin Nadja Gronemeyer willkommen.

© pd

BORKEN. Das St.-Marien-Hospital Borken hat eine neue Pflegedirektorin. Nadja Gronemeyer übernimmt diese Position, die zuletzt kommissarisch von Ingo Jansen, Pflegedirektor im St.-Agnes-Hospital Bocholt, übernommen worden war. Mit der Neubesetzung gehe das Haus einen entscheidenden Schritt in Richtung einer innovativen, modernen und patientenzentrierten Pflegekultur, teilt das Klinikum Westmünsterland (KWML) mit.

Seit Anfang April verantwortet Gronemeyer als neue Pflegedirektorin die strategische und operative Weiterentwicklung der Pflege. Damit verbunden ist laut KWML nicht nur die inhaltliche und strukturelle Neuausrichtung der Pflegeorganisation, sondern auch ein gezielter Imagewandel: Pflege solle im St.-Marien-Hospital künftig noch stärker als professionelles, gestaltungsstarkes und attraktives Berufsfeld wahrgenommen werden.

Nadja Gronemeyer begann ihre Laufbahn im Johannes-Hospital Dortmund, wo sie unter anderem als OP-Fachschwester und Teamleitung im Zentral-OP tätig war. Es folgten leitende Funktionen im Klinikum Hochsauerland und schließlich die Pflegedienstleitung im Klinikum Westfalen mit übergreifender Verantwortung für vier Klinikstandorte. Dort war sie maßgeblich an zukunftsweisenden Projekten zur Neuorganisation der Pflege beteiligt. Neben ihrer umfangreichen praktischen Erfahrung verfügt Gronemeyer über ein fundiertes akademisches Profil im Pflegemanagement. Zusätzlich engagiert sie sich im Berufsverband Pflegemanagement für die Weiterentwicklung des Berufsstandes und der Pflegepolitik.

„Mir ist es ein großes Anliegen, die Pflege im Haus gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen strategisch weiterzuentwickeln, sie fachlich zu stärken und als moderne Profession sichtbar zu machen. Ein zeitgemäßes Verständnis von Pflege ist dabei entscheidend – nicht nur für die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Identifikation und Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden“, sagt Nadja Gronemeyer.

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