Borken

„Borken fragil“ zeigt Bilder von Wandel und Zerbrechlichkeit

39 großformatigen Bilder zeigen in der neuen Fotoausstellung „Borken fragil“, wie die Stadt sich stetig wandelt. 17 lokale Fotografen haben sich an dem Bürgerprojekt zum Borkener Stadtjubiläum beteiligt, dessen Ergebnis vom 29. Mai bis 4. Juli im Farb zu sehen sein wird.

Von Borkener Zeitung

14.05.2026

„Abgeschrieben“ zeigt eine Schreibmaschine, die beim Abriss der ehemaligen Weberei Büning im Schutt gefunden wurde.

„Abgeschrieben“ zeigt eine Schreibmaschine, die beim Abriss der ehemaligen Weberei Büning im Schutt gefunden wurde.

© Verena Maria Schmidt

BORKEN . Die Fotoausstellung „Borken Fragil“ ist von Freitag, 29. Mai, bis Samstag, 4. Juli, im Forum Altes Rathaus Borken (Farb) zu sehen.

Bei der Ausstellung handelt es sich um das Ergebnis eines Bürgerprojektes zum Stadtjubiläum „Borken 800“. In 39 großformatigen Bildern zeigen 17 heimische Fotografinnen und Fotografen, wie die Stadt sich stetig wandelt.

„Borken feiert mit Stolz und Engagement sein Stadtjubiläum. Abseits des berechtigten Jubels will dieses Bürgerprojekt den Blick darauf richten, dass Stadt und Stadtgesellschaft ein zerbrechliches Gebilde sind und einem stetigen Wandel unterliegen“, erläutert Projektinitiator Ewald Kremer. Die Ausstellung wolle den Blick dafür schärfen, dass Friede, Wohlstand und ein intaktes Gemeinwesen keine Selbstverständlichkeiten sind.

Die Fotos zeigen verfallende Gebäude und Lost Places, Eingriffe des Menschen in die Natur und deren Rückeroberungsversuche. Andere Bilder legen Spuren in die Vergangenheit oder fangen die Betrachter durch eine besondere Stimmung ein. „Die Fotografinnen und Fotografen haben sehr unterschiedliche und kreative Herangehensweisen zum Thema gefunden“, freut sich Kremer.

Die Ausstellung biete aber nicht nur ein starkes visuelles Erlebnis, heißt es in einer Ankündigung. Lyrische Texte lüden dazu ein, sich alternative Zugänge zu den Bildern zu erschließen und eigenen Gedanken über die Heimatstadt und dem Leben in ihr nachzuhängen.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 28. Mai, um 18 Uhr statt. Die Sonderausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Farb besucht werden. Der Eintritt ist frei.

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