B70 wird bei Borken nun doch voll gesperrt
Bei der Sanierung der B70 zwischen Raesfeld und Hovesath steht der zweite Bauabschnitt an. Um schneller voranzukommen, hat der Landesbetrieb Straßen NRW nun aber entschieden, auch diesen Abschnitt zwischen Raesfelder Straße und Bocholter Straße komplett zu sperren. Voraussichtlich bis Ende Juli wird der Verkehr durch Borken umgeleitet.
Die Sanierung des ersten Teilstücks der B70 ist nächste Woche abgeschlossen.
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BORKEN/RAESFELD. Die gute Nachricht vorab: Der erste Abschnitt bei der Sanierung der B70 ist nächste Woche fertig. Zwischen Borken und Raesfeld wird ein Teil der Strecke dann wieder freigegeben. Die schlechte Nachricht: Die Freigabe gilt nur für Anwohner und aus Richtung Borken auch nur ab der Straße Haus Döringweg. Die B70 wird im weiteren Verlauf bis zur Bocholter Straße nun doch voll gesperrt. Eine Ein- oder Ausfahrt über die Raesfelder Straße ist nicht möglich. Der gesamte Verkehr soll dann ab Dienstag, 21. April, durchs Borkener Zentrum umgeleitet werden.
Die Umleitung aus Richtung Raesfeld erfolgt dann weiterhin über die Marbecker Straße, trifft in Borken auf den Kreisverkehr Raesfelder Straße/Gildenstraße, dann weiter über die Raesfelder Straße, den Butenwall und den Nordring bis zur B70-Auffahrt an der Bocholter Straße (bei Bleker). Dort kann man auf die B70 Richtung Weseke auffahren, die Gegenrichtung ist gesperrt. Oder man fährt über die Weseler Straße zur B67. Umgekehrt ist die Führung genauso. Das heißt, dass auch der gesamte Lkw-Verkehr, der über die B70 fährt, durch die Stadt umgeleitet wird. Straßen NRW geht davon aus, dass die Sperrung des Teilstücks bis Ende Juli nötig sein wird.
Behörden achten auf Schleichverkehr
„Durch die Vollsperrung ist ein effizienteres Arbeiten möglich“, sagt Nina Wischeloh-Petry, Sprecherin von Straßen NRW. So könne der ursprüngliche Zeitplan vorgezogen werden. Ursprünglich war eine komplette Freigabe für Oktober geplant. „Die Vollsperrung bringt zwar größere Einschränkungen, aber gleichzeitig eine Beschleunigung um rund neun Wochen mit sich“, so Wischeloh-Petry. Sie kündigt an, dass Straßen NRW und Stadt Borken ein Auge auf möglichen Schleichverkehr über Grütlohn und den Bereich Sonnenbrink haben werden. „Bislang halten sich die Verkehrsteilnehmer sehr gut an die Regelungen“, sagt sie.