Zum vierten Mal im laufenden Jahr bleibt der US-Leitzins unverändert. Die eigentliche Überraschung liefert der neue Fed-Chef Warsh.
Zum vierten Mal im laufenden Jahr bleibt der US-Leitzins unverändert. Die eigentliche Überraschung liefert der neue Fed-Chef Warsh.
Wegen der Energiekrise und anhaltender Inflationssorgen tastet die US-Notenbank den Leitzins nicht an. Die Zinsspanne bleibt damit zum vierten Mal im laufenden Jahr bei 3,5 bis 3,75 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilte.
Der Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs treibt die Verbraucherpreise nach oben. Nun reagiert die Europäische Zentralbank. Sparer profitieren schon jetzt davon.
Die Kämpfe im Nahen Osten belasten Unternehmen und Verbraucher. Die Europäische Zentralbank ist weniger zuversichtlich für die Wirtschaft im Euroraum.
Die Europäische Zentralbank hebt erstmals seit September 2023 die Leitzinsen im Euroraum an. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,0 Prozent auf 2,25 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.
Der Ölpreisschock mit dem Iran-Krieg treibt die Verbraucherpreise im Währungsraum nach oben. Damit wächst der Druck auf die EZB, bei ihrem Zinsentscheid nächste Woche zu reagieren.
Der Iran-Krieg hat Energie verteuert und die Inflation im Euroraum nach oben getrieben. Die Menschen rechnen mit steigenden Lebenshaltungskosten - auch über einen längeren Zeitraum.