St. Marien-Hospital Borken eröffnet Erweiterungsbau
Das Klinikum Westmünsterland hat am St. Marien-Hospital in Borken erweitert und eröffnet den neuen Haupteingang Anfang September. Durch die Erweiterung verbessert sich der Patientenservice und die medizinische Versorgung wird gestärkt.
Hell, freundlich und modern: Der neue Informationstresen im großzügigen Eingangsbereich ist künftig eine zentrale Anlaufstelle für Patientinnen, Patienten und Besuchende.
© Klinikum Westmüsterland
Borken. Das St. Marien-Hospital Borken erreicht ein bedeutendes Zwischenziel seiner umfassenden baulichen und strukturellen Weiterentwicklung. Mit der Inbetriebnahme wesentlicher Teile des Erweiterungsbaus stärkt das Krankenhaus nachhaltig seine leistungsfähige, moderne und patientenorientierte Gesundheitsversorgung für die Menschen in Borken und dem gesamten Westmünsterland.
Sichtbar wird dieser Entwicklungsschritt bereits in wenigen Tagen: Anfang September öffnet der neue Haupteingang mit der zentralen Patientenaufnahme im Erweiterungsbau offiziell seine Pforten.
Der bisherige Haupteingang des Klinikums wird zum zentralen Zugang für die Notaufnahme.
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Bereits vor knapp zwei Wochen wurden außerdem zwei zusätzliche hochmoderne Operationssäle erfolgreich in Betrieb genommen. Im September folgen mit einer modernen Bettenstation sowie Funktions- und Behandlungsräumen in den beiden oberen Etagen weitere zentrale Versorgungsbereiche.
„Mit der Erweiterung unseres Krankenhauses stellen wir wichtige Weichen für die Zukunft der medizinischen Versorgung in der Region“, sagt Dr. Björn Büttner, Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland. „Wir investieren gezielt in moderne Strukturen, leistungsfähige Prozesse und eine Infrastruktur, die unseren Patientinnen und Patienten ebenso zugutekommt wie unseren Mitarbeitenden. Als regionaler Versorgungsverbund stärken wir damit nachhaltig die Gesundheitsversorgung der Menschen in Borken und im gesamten Westmünsterland. Die neuen Räumlichkeiten schaffen optimale Voraussetzungen für eine hochwertige, sichere und patientenorientierte Behandlung.“
„Als regionaler Gesundheitsversorger stärken wir damit nachhaltig die stationäre Versorgung der Menschen in Borken und im gesamten Westmünsterland.“
Dr. Björn Büttner, Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland
Für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Angehörige bringt die Erweiterung eine wichtige Veränderung mit sich: Der neue Haupteingang befindet sich künftig im Erweiterungsbau und ist über die Zuwegung zwischen dem Verwaltungsgebäude des Krankenhauses und dem Facharztzentrum I erreichbar.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Haupteingangs ändert sich die Wegeführung auf dem Krankenhausgelände: Alle planbaren Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Angehörige gelangen künftig über den neuen Eingangsbereich in das Krankenhaus. Der bisherige Haupteingang bleibt der Zentralen Notaufnahme vorbehalten.
Einer der beiden neuen, hochmodernen Operationssäle am St. Marien-Hospital Borken.
© linikum Westmünsterland
Mit dem neuen Eingangsbereich entsteht zugleich das neue Herzstück des Krankenhauses. Die großzügige, helle Eingangshalle mit zentraler Information und Patientenaufnahme bietet deutlich mehr Komfort und Orientierung. In unmittelbarer Nähe werden künftig außerdem ein neues Café sowie eine neue Kapelle entstehen. Beide Bereiche schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität und laden sowohl Patientinnen und Patienten als auch Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Verweilen beziehungsweise zur persönlichen Einkehr ein.
„Der neue Haupteingang ist weit mehr als ein neuer Zugang zum Krankenhaus“, sagt Jörg Junker, Projektleiter und Leiter des Patientenservice am St. Marien-Hospital Borken. „Er vermittelt bereits beim Betreten des Hauses Offenheit, Orientierung und Service. Unser Ziel war es, den ersten Eindruck des Krankenhauses ebenso modern wie die medizinische Versorgung zu gestalten. Gleichzeitig schaffen wir deutlich bessere Rahmenbedingungen für unsere Patientinnen und Patienten und für unsere Mitarbeitenden.“
Im Rahmen einer internen Feierlichkeit erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe an die zuständigen Fachbereiche im neuen Erweiterungsbau – ein Zeichen für das Zusammenspiel verschiedener Abteilungen zugunsten der bestmöglichen Patientenversorgung. Die Mitarbeitenden des Borkener Krankenhauses wurden regelmäßig über den Baufortschritt informiert und konnten die neuen Bereiche bereits bei Führungen durch die Projektgruppen kennenlernen.
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Mit der Erweiterung ziehen auch Patientenaufnahme und Information vollständig in den Neubau. Ein offen gestalteter Empfangsbereich dient künftig als zentrale Anlaufstelle. Vier großzügige Aufnahmekabinen, moderne Wartebereiche und helle Glasfronten sorgen für eine angenehme Atmosphäre und mehr Privatsphäre während der Aufnahme. Die neuen Kabinen sind mehr als doppelt so groß wie die bisherigen Räume, gleichzeitig wurden auch die Büroflächen deutlich erweitert.
Darüber hinaus werden moderne digitale Prozesse konsequent weiterentwickelt. Self-Check-in-Terminals, ein intelligentes Aufrufsystem sowie die bereits etablierte papierlose Unterzeichnung von Behandlungsverträgen sorgen für effizientere Abläufe und kürzere Wartezeiten. Patientinnen und Patienten erhalten bereits beim Betreten des Krankenhauses eine Ticketnummer, die sie durch den gesamten Aufnahmeprozess begleitet.
Die digitale Anmeldung am neuen Self-Check-in ist einfach und intuitiv. Mitarbeitende des Patientenservice stehen Patientinnen und Patienten bei Bedarf jederzeit unterstützend zur Seite.
© Klinikum Westmünsterland
Ein wesentlicher Vorteil liegt zudem in der klaren administrativen Trennung der Patientenströme. Während die Zentrale Notaufnahme weiterhin ausschließlich auf die Versorgung akuter Notfälle ausgerichtet bleibt, erfolgt die Aufnahme geplanter stationärer oder ambulanter Behandlungen künftig in einem eigenen Bereich. Das schafft mehr Übersicht, kürzere Wege und eine deutlich angenehmere Atmosphäre für alle Beteiligten.
„Mit den neuen Strukturen können wir unsere Patientinnen und Patienten wesentlich zielgerichteter begleiten“, erklärt Junker. „Die Aufnahme wird einfacher, transparenter und komfortabler. Gleichzeitig gewinnen unsere Mitarbeitenden mehr Zeit für die persönliche Betreuung, weil viele Abläufe digital unterstützt werden.“