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Preise

Der Dieselpreis ist in Deutschland so hoch wie nie zuvor. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter am Mittwoch 2,327 Euro und übertraf damit den alten Rekord aus dem März 2022 um 0,6 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Die Zahl ist nicht inflationsbereinigt.

Mit dem Iran-Krieg und dem Ölpreisschock hat die Inflation in Deutschland deutlich angezogen. Im März lag die Teuerungsrate bei 2,7 Prozent, nach 1,9 Prozent im Februar, wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte.

Der Bundestag hat angesichts der stark gestiegenen Spritpreise ein Maßnahmenpaket beschlossen. Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen, außerdem wird das Kartellrecht verschärft. Das Paket muss am Freitag noch den Bundesrat passieren.

Eine drohende Beitragserhöhung bei Deutschlands größtem Automobilclub sorgt für Schlagzeilen. Zeit für einen Überblick: Was leisten die Clubs von ADAC über ACV bis KS eigentlich alles?

Die Leitzinsen im Euroraum bleiben unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins zum sechsten Mal in Folge bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.

Zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Krieges ist Sprit im Tagesvergleich wieder billiger geworden. Superbenzin der Sorte E10 und Diesel waren im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs um 3,4 beziehungsweise 5,4 Cent pro Liter billiger als am Dienstag, wie der ADAC mitteilt.

Die Internationale Energieagentur IEA will als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer der Agentur 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben, wie es in einer in Paris veröffentlichten Mitteilung heißt.

Tankstellen in Deutschland sollen nur noch einmal am Tag ihre Spritpreise erhöhen dürfen. Dieses Modell wolle die Bundesregierung so rasch wie möglich einführen, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in Berlin.

Deutschland gibt nach dpa-Informationen einen Teil der nationalen Ölreserven frei. Hintergrund sind die wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Öl- und Spritpreise, die G7-Staaten hatten deshalb über eine Freigabe von Reserven beraten.

Steigen durch die Nahost-Krise jetzt die Preise auch außerhalb von Diesel & Co., etwa bei Lebensmitteln? Was die Verbraucherzentralen dazu sagen - und welche konkreten Tipps sie haben.

Einen Tag nach Dieselkraftstoff hat auch die günstigste gängige Benzinsorte Super E10 die Marke von zwei Euro pro Liter im bundesweiten Durchschnittspreis überschritten. In der Preisspitze am Morgen kostete ein Liter 2,003 Euro, wie der ADAC mitteilte.

Der bundesweite Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen durch den Iran-Krieg auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter, wie er auf Nachfrage mitteilt.