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Insolvenzen

Erneut wird nach einem Käufer für Galeria Ausschau gehalten. Ein Handelsexperte sieht erheblichen Investitionsbedarf bei dem angeschlagenen Warenhausunternehmen.

Die Bundesagentur für Arbeit hat Insolvenzgeld für die Mitarbeiter der Warenhauskette bewilligt. Der Insolvenzverwalter sieht die Firma für das wichtige Weihnachtsgeschäft jetzt „stabil aufgestellt“.

Vor allem kleinere Firmen rutschen in die Zahlungsunfähigkeit. Gläubiger verlieren zwar weniger Geld als im Vorjahr, doch manche Branchen kämpfen besonders.

Nach dem Insolvenzantrag von Galeria steht die Entscheidung der Bundesagentur für Arbeit noch aus. Die Aussichten auf Insolvenzgeld sind womöglich doch nicht so schlecht wie befürchtet.

Das Gericht ordnet das vorläufige Insolvenzverfahren für Galeria an. Die Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters stößt auf Kritik. Eine für die Beschäftigten wichtige Frage ist noch offen.

Die bislang letzte Insolvenz liegt erst gut zweieinhalb Jahre zurück. Nun ist Galeria wieder in finanzielle Not geraten. Ob die Beschäftigten Insolvenzgeld erhalten, ist unklar.

Die Warenhauskette Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen, wie das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.