Der Alpenpass Brenner war am Samstag komplett dicht: Mega-Staus wurden befürchtet, doch auf den Straßen herrschte überraschende Leere. Auch tags darauf blieb es recht ruhig. Was sind die Gründe?
Der Alpenpass Brenner war am Samstag komplett dicht: Mega-Staus wurden befürchtet, doch auf den Straßen herrschte überraschende Leere. Auch tags darauf blieb es recht ruhig. Was sind die Gründe?
Vor der Sperre des Alpenpasses herrschte Alarmstimmung: Verkehrskollaps, Chaos, Stillstand. Nichts wurde wahr. Am Brenner selbst wurde lautstark gegen die Verkehrsflut demonstriert.
Die vielstündige Sperre des Brenners ging ohne das befürchtete Verkehrschaos über die Bühne. Normalerweise nutzen täglich Zehntausende Autos die Strecke. Kommen die jetzt einfach einen Tag später?
Für die Anwohner mag es wie eine Zeitreise gewesen sein - in die Jahre ohne Tourismusboom und lauter Lastwagen. Am Brenner protestierten viele Menschen gegen den starken Verkehr. Ein Chaos bleibt aus.
Die Atmosphäre ist fast unwirklich. Dort, wo sonst Auto an Auto durch den Ort rollt, herrscht große Ruhe. Zu hören ist Musik aus den Bars. So macht auch das Arbeiten Spaß.
Trotz der Blockade des wichtigen Alpen-Passes bleibt die Lage auf den Straßen vorerst entspannt - entspannter als an früheren Pfingst-Reisetagen. Behörden raten, Tirol heute weiträumig zu umfahren.
Einzelne Staus und viele Reisende, doch der Verkehr kommt bislang nicht zum Erliegen. Noch kommt man am Brennerpass durch - am Samstag ist die wichtige Alpenroute zu.
Der wichtigste Alpenpass ist am Samstag lange dicht, es drohen große Verkehrsprobleme - ausgerechnet am Tag des Bettenwechsels. Ein Anwalt erklärt, was gilt, wenn man nicht wie geplant anreisen kann.