In Tschechien soll ein erstes Testprojekt für ein kleines Atomkraftwerk nahe der bayerischen Grenze verwirklicht werden. Ein britisches Unternehmen ist dabei.
In Tschechien soll ein erstes Testprojekt für ein kleines Atomkraftwerk nahe der bayerischen Grenze verwirklicht werden. Ein britisches Unternehmen ist dabei.
Am Sonntag jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Zuletzt war in Berlin die Diskussion über Atomkraft wieder aufgekommen. Für Sachsen-Anhalts Energieminister „blanker Populismus“.
Der TV-Journalist Harald Lesch kritisiert die Pläne mancher Politiker für eine Rückkehr zur Atomkraft. Er sieht Wissenslücken - denn der Klimawandel mache neue Kernkraftwerke auf Dauer eh unmöglich.
Den 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sieht ein Aktionsbündnis auch als Anlass, um zu mahnen. Das AKW in Cattenom drohe zum unkalkulierbaren Risiko zu werden.
Wie viel Radioaktivität ist Jahrzehnte nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl noch in Hessen messbar? Das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie analysiert jährlich Hunderte Proben.
Nach der Tschernobyl-Katastrophe herrschte in Hessen große Unsicherheit: Sand auf Spielplätzen wurde ausgetauscht, frische Milch gemieden. Wie Bürger, Behörden und Experten damals reagierten.
Vier Jahrzehnte nach dem Rektorunglück in Tschernobyl ist in Hessen noch Radioaktivität messbar. Die gemessenen Werte liegen laut HLNUG aber deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Erneut ist mit großem Polizeiaufgebot hochradioaktiver Atommüll durch Nordrhein-Westfalen gefahren worden. Begleitet wurde der Transport von Demonstrationen und Mahnwachen.
Insgesamt 152 Atommüll-Behälter sollen von Jülich nach Ahaus gebracht werden. Der zweite Transport ist nun unterwegs – begleitet von Protesten und Mahnwachen, auch entlang der Strecke.
Erneut haben mehrere Hundert Menschen gegen Atommüll-Transporte durch Nordrhein-Westfalen demonstriert. Die Polizei bestätigt den zweiten Castor-Transport. Noch am Abend soll er in Jülich losfahren.
Ein Großaufgebot der Polizei soll den Atommüll-Transport begleiten. Protestierende dürfen nach einer Gerichts-Eilentscheidung leuchtende Kreuze zeigen. Welche Einschränkungen dennoch bleiben.
Anti-Atomkraft-Initiativen rechnen für die Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit dem nächsten Atommülltransport von Jülich nach Ahaus. Diesmal wollen sie auch an einer Autobahn demonstrieren.
Mehr als die Hälfte hält den Atomausstieg vor drei Jahren für einen Fehler. Trotzdem will nur eine Minderheit die Kernkraft zurück.
Atomkraftgegner gehen davon aus, dass der nächste Atommülltransport von Jülich nach Ahaus schon in wenigen Tagen stattfindet. In beiden Städten wollen sie wieder demonstrieren.
Das deutsche Atomzeitalter ist Geschichte. Eigentlich. Vor drei Jahren ging das letzte AKW in Bayern vom Netz. Während die Kraftwerke abgerissen werden, gibt es wieder Debatten über die Atom-Zukunft.
Die Energiepreise in Deutschland müssen runter, findet Thüringens CDU-Wirtschaftsministerin Boos-John und will erneut über Kernenergie reden. Der Koalitionspartner SPD hält davon nichts.
In Dukovany steht das älteste Atomkraftwerk Tschechiens. Die Betreiber nennen den Zustand der Reaktorblöcke sowjetischer Bauart „ausgezeichnet“. Doch Kritiker warnen vor Risiken.
Das Atomkraftwerk Stade ist bereits seit Jahren abgeschaltet. Verabschiedet wurde es mit einem Kunstprojekt, nun wird es vollständig zurückgebaut.
Seit dem späten Dienstagabend lief der erste Castortransport von Jülich nach Ahaus. Einige Prosteste liefen parallel, aber überall friedlich. dpa/Christiane Göke