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Atomenergie

Am Sonntag jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Zuletzt war in Berlin die Diskussion über Atomkraft wieder aufgekommen. Für Sachsen-Anhalts Energieminister „blanker Populismus“.

Nach der Tschernobyl-Katastrophe herrschte in Hessen große Unsicherheit: Sand auf Spielplätzen wurde ausgetauscht, frische Milch gemieden. Wie Bürger, Behörden und Experten damals reagierten.

Insgesamt 152 Atommüll-Behälter sollen von Jülich nach Ahaus gebracht werden. Der zweite Transport ist nun unterwegs – begleitet von Protesten und Mahnwachen, auch entlang der Strecke.

Erneut haben mehrere Hundert Menschen gegen Atommüll-Transporte durch Nordrhein-Westfalen demonstriert. Die Polizei bestätigt den zweiten Castor-Transport. Noch am Abend soll er in Jülich losfahren.

Ein Großaufgebot der Polizei soll den Atommüll-Transport begleiten. Protestierende dürfen nach einer Gerichts-Eilentscheidung leuchtende Kreuze zeigen. Welche Einschränkungen dennoch bleiben.

Anti-Atomkraft-Initiativen rechnen für die Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit dem nächsten Atommülltransport von Jülich nach Ahaus. Diesmal wollen sie auch an einer Autobahn demonstrieren.

Mehr als die Hälfte hält den Atomausstieg vor drei Jahren für einen Fehler. Trotzdem will nur eine Minderheit die Kernkraft zurück.

Das deutsche Atomzeitalter ist Geschichte. Eigentlich. Vor drei Jahren ging das letzte AKW in Bayern vom Netz. Während die Kraftwerke abgerissen werden, gibt es wieder Debatten über die Atom-Zukunft.

Das Atomkraftwerk Stade ist bereits seit Jahren abgeschaltet. Verabschiedet wurde es mit einem Kunstprojekt, nun wird es vollständig zurückgebaut.

Seit dem späten Dienstagabend lief der erste Castortransport von Jülich nach Ahaus. Einige Prosteste liefen parallel, aber überall friedlich. dpa/Christiane Göke