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Atom

Der US-Präsident drohte dem Iran mit der Auslöschung einer ganzen Zivilisation. Doch einen Atomwaffeneinsatz des US-Militärs müsse niemand befürchten, beteuert er. Schon die Frage danach sei „dumm“.

Nach der Tschernobyl-Katastrophe herrschte in Hessen große Unsicherheit: Sand auf Spielplätzen wurde ausgetauscht, frische Milch gemieden. Wie Bürger, Behörden und Experten damals reagierten.

Insgesamt 152 Atommüll-Behälter sollen von Jülich nach Ahaus gebracht werden. Der zweite Transport ist nun unterwegs – begleitet von Protesten und Mahnwachen, auch entlang der Strecke.

Erneut haben mehrere Hundert Menschen gegen Atommüll-Transporte durch Nordrhein-Westfalen demonstriert. Die Polizei bestätigt den zweiten Castor-Transport. Noch am Abend soll er in Jülich losfahren.

Ein Großaufgebot der Polizei soll den Atommüll-Transport begleiten. Protestierende dürfen nach einer Gerichts-Eilentscheidung leuchtende Kreuze zeigen. Welche Einschränkungen dennoch bleiben.

Anti-Atomkraft-Initiativen rechnen für die Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit dem nächsten Atommülltransport von Jülich nach Ahaus. Diesmal wollen sie auch an einer Autobahn demonstrieren.

Seit dem späten Dienstagabend lief der erste Castortransport von Jülich nach Ahaus. Einige Prosteste liefen parallel, aber überall friedlich. dpa/Christiane Göke