Politik Inland
„Weltuntergangsuhr“ so nah an Mitternacht wie nie zuvor
Mit der „Weltuntergangsuhr“ bewerten Wissenschaftler seit Jahren, wie nah die Menschheit ihrer Ansicht nach dem Abgrund ist. Die derzeitige Lage bereitet ihnen große Sorgen.
Mit der „Weltuntergangsuhr“ bewerten Wissenschaftler seit Jahren, wie nah die Menschheit ihrer Ansicht nach dem Abgrund ist. Die derzeitige Lage bereitet ihnen große Sorgen.
Die erste Kettenreaktion im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld wurde Ende 1981 angestoßen. Bis 2015 war die Anlage im Dienst. Mehr als zehn Jahre später geht es nun den Dampferzeugern an den Kragen.
Wann die geplanten Castortransporte nach Ahaus starten, ist noch unklar. Im Ruhrgebiet, auf der Hälfte der 170 Kilometer langen Strecke, gibt es am Samstag einen Demonstrationszug.
Mehrere Regionen in Sachsen gelten laut Bundesgesellschaft für Endlagerung als besonders geeignete Standorte für Atommüll. Das Landesumweltamt hat dazu jetzt eine Stellungnahme veröffentlicht.
Ein Mann klettert auf einen Mast und verzögert die Sprengung der Kühltürme des AKW Grafenrheinfeld. Gegen ein späteres Gerichtsurteil geht der 38-Jährige vor - nun kommt es zur nächsten Verhandlung.
Einst konnte man sie aus der Ferne sehen, die vier Kühltürme des ehemaligen Atomkraftwerks Biblis. Jetzt sind sie Trümmer.
152 Castor-Behälter sollen von Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Doch die Umweltschützer geben nicht auf – die Entscheidung liegt jetzt beim Oberverwaltungsgericht.
Für den hochradioaktiven Abfall aus mehr als 60 Jahren Atomkraft muss noch ein Endlager gefunden werden. Das Bergbauamt in Niedersachsen glaubt, dass das Land als Standort in der Auswahl bleibt.
Wichtige Radioisotope für die Medizin, Verträge mit der Industrie, Forscher in Wartestellung - doch der Forschungsreaktor FRM II steht weiter still, fast sechs Jahre nun. Woran hakt es?
Die Genehmigung für den Transport von Atommüll quer durch NRW liegt seit Monaten vor. Ein Gericht räumt zwar eine Hürde aus dem Weg. Der Streit dürfte aber weitergehen.
Die Genehmigung für den Transport von Atommüll quer durch NRW liegt seit Monaten vor. Ein Gericht räumt zwar eine Hürde aus dem Weg. Der Streit dürfte aber weitergehen.