Raesfeld
Kappes-Käufer bleiben dem Markt treu
Kohl stand an diesem Wochenende wieder im Zentrum des Raesfelder Ortskerns. Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, kamen viele Gäste zum Kappesmarkt.
Kohl stand an diesem Wochenende wieder im Zentrum des Raesfelder Ortskerns. Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, kamen viele Gäste zum Kappesmarkt.
Der Planungsausschuss befasst sich am Montag, 6. November, erneut mit dem Thema Windkraft. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Forum der St.-Sebastian-Schule. Die erste Sondersitzung war wegen eines fehlenden Erlasses verschoben worden. Seitem hat sich auch Protest formiert.
Rund 40 Apfelbäume wachsen auf einer Fläche hinter dem Fußballfeld des TSV Raesfeld. Es sollen und könnten noch mehr werden, sagt André Brömmel, der Vorsitzende des Vereins. „Die Fläche lässt das zu“, sagt der Raesfelder. Zusammen mit der Baumschule Grunewald aus Erle und der Gemeinde Raesfeld ist dieses Vorhaben umgesetzt worden, mit dem der TSV mehrere Ziele erreichen möchte: Es geht um Klimaschutz, Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und Biodiversität.
Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende des Raesfelder Heimatvereins, Hans Brune, die Mitglieder im Pfarrsaal. Zunächst dankte er den vielen freiwilligen Helfern, die die Arbeit im Verein unterstützen.
„Sparsam und großhertig“ lautet das Motto der Gesprächswoche und Festpredigt, die es anlässlich des Patronatsfestes der Pfarrgemeinde St. Martin geben wird. Ein Sachausschuss des Pfarreirats habe das Programm zusammengestellt, erklärt Pfarrer Dr. Fabian Tilling. Dort seien Ideen gesammelt worden, um zu klären, „was könnte die Leute interessieren“, sagt er. Zudem sei es darum gegangen, für die Patronatswoche „einen roten Faden“ zu finden. Beginn der Gesprächsabende ist jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrsaal, Hoher Weg in Raesfeld.
Die Tage werden kürzer und das Wetter immer ungemütlicher, so dass viele gerne in ihrer warmen Stube bleiben. Nicht so die Kinder der Waldkindergärten in Heiden und Raesfeld: Völlig unbeeindruckt von den Jahreszeiten verbringen die Kleinen nahezu die ganze Zeit im Freien, und der Kita-Ablauf ist nur bedingt durch Herbst und Winter beeinflusst. Eine gute Vorbereitung darauf ist hier und da natürlich unerlässlich.
Thomas Greving soll zum Kämmerer der Gemeinde Raesfeld bestellt werden. Diesen Vorschlag macht die Verwaltung in der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat, der am Montag, 13. November, ab 17 Uhr im Rathaus tagt.
Es wird wieder bunt im Jugendhaus. Das versprechen die Organisatoren der Kaninchenausstellung, die am kommenden Samstag und Sonntag, 4. und 5. November, im Jugendhaus in Raesfeld, Weseler Straße, zu sehen sein wird.
„Es ist ein Spontankonzert, dass Sie heute als zusätzliches Konzert des Münsterland-Festivals hören“, begrüßte Christine Sörries, künstlerische Leiterin des „Festivals part 12“, die Besucher im vollbesetzten Rittersaal des Schlosses in Raesfeld. Finnland ist in diesem Jahr das Gastland, aus dem die Künstler ins Münsterland kommen.
Ein Bericht zur aktuellen Situation der Geflüchteten in Raesfeld war Thema in der Sitzung des Hauptausschusses am Montagabend. „Der Punkt ist uns besonders wichtig“, sagte Bürgermeister Martin Tesing zu Beginn. Er verwies auf die Dringlichkeit des Themas und die Stellungnahme der Bürgermeister im Kreis Borken, in der auf die angespannte Situation in den Kommunen aufmerksam gemacht worden war.
Der finnische Starpianist Iiro Rantala gibt wegen der großen Nachfrage noch ein weiteres Konzert beim „Münsterland-Festival part 12“ am Mittwoch, 1. November, Allerheiligen, auf Schloss Raesfeld. Nur 50 Tickets gehen für das Matineekonzert in den Verkauf, das in Kooperation mit dem Ortsmarketingverein Raesfeld organisiert wird.
Die Session 2023/24 des Raesfelder Rosenmontags (RRZ) kann bald beginnen. Am Sonntag wurde das neue Kinderprinzenpaar des Vereins, Henri I. Paß aus Erle und Laura I. Höting aus Raesfeld, auf der Mitgliederversammlung in der „Freiheit 24“ offiziell vorgestellt. Die beiden Zehnjährigen werden den RRZ damit in der kommenden närrischen Zeit repräsentieren.
Das Thema Wolf bleibt aktuell. Nachdem Anfang September im hiesigen Wolfsgebiet ein bislang unbekannter Wolfsrüde nachgewiesen worden war, hat es vor wenigen Tagen den neuen Nachweis einer Wolfsfähe gegeben, die dem Schermbecker Rudel angehört. Bei dem Übergriff seien sieben Schafe tot aufgefunden worden, teilt das Landesumweltamt (Laniv) mit. Zudem seien danach weitere Tiere eingeschläfert worden. Ein Vorschlag der Bundesumweltministerin, für dieses Problem eine Lösung zu finden, wird kritisch gesehen.