Kreis Borken

„Fehlfahrten“ im Rettungsdienst: Kreis Borken übernimmt vorerst Kosten

Der Kreis Borken kämpft mit den Kosten für Rettungseinsätze ohne Kliniktransport, die die Krankenkassen als „Fehlfahrten“ bezeichnen und nicht bezahlen wollen. Trotz intensiver Debatten seit 2024 weigern sich die Kassen, Kompromisse zu verhandeln. Der Kreis hat sich nun darauf verständigt, die Kosten vorerst selbst zu tragen.

Von Maurice Gatz

11.02.2026

Der Kreis Borken übernimmt vorerst die Kosten für sogenannte „Fehlfahrten“, also Rettungseinsätze, bei denen Betroffene nach der Behandlung vor Ort nicht ins Krankenhaus transportiert werden.

Der Kreis Borken übernimmt vorerst die Kosten für sogenannte „Fehlfahrten“, also Rettungseinsätze, bei denen Betroffene nach der Behandlung vor Ort nicht ins Krankenhaus transportiert werden.

© Jens Büttner/dpa

KREIS BORKEN. Wenn ein Rettungswagen mit Blaulicht ausrückt, zählt jede Minute. Notfallsanitäter können Patienten vor Ort reanimieren, stabilisieren und medizinisch versorgen. In den meisten Fällen werden Betroffene anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ist das nicht nötig,...

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