„Fehlfahrten“ im Rettungsdienst: Kreis Borken übernimmt vorerst Kosten
Der Kreis Borken kämpft mit den Kosten für Rettungseinsätze ohne Kliniktransport, die die Krankenkassen als „Fehlfahrten“ bezeichnen und nicht bezahlen wollen. Trotz intensiver Debatten seit 2024 weigern sich die Kassen, Kompromisse zu verhandeln. Der Kreis hat sich nun darauf verständigt, die Kosten vorerst selbst zu tragen.
Der Kreis Borken übernimmt vorerst die Kosten für sogenannte „Fehlfahrten“, also Rettungseinsätze, bei denen Betroffene nach der Behandlung vor Ort nicht ins Krankenhaus transportiert werden.
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