Raesfeld

Wohncontainer für Flüchtlinge würden 405.000 Euro kosten

Die Pläne der Gemeinde Raesfeld, Flüchtlinge im Erler Jugendhaus unterzubringen, traf in Teilen der Bevölkerung auf Widerstand. Eine Initiatorengruppe hat angekündigt, mithilfe eines Bürgerbegehrens gegen die Pläne vorgehen zu wollen (die BZ beichtete). Die Gemeindeverwaltung hat nun bekanntgegeben, was es kosten würde, wenn das Bürgerbegehren Erfolg hätte und die Flüchtlinge nicht im Jugendhaus, sondern in Containern untergebracht würden. In Summe rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von 405.000 Euro, heißt es in einer Mitteilung.

Von Andreas Rentel / pd

15.01.2024

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens wenden sich gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im Jugendhaus Erle.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens wenden sich gegen die Unterbringung von Flüchtlingen im Jugendhaus Erle.

© Rentel

ERLE. Die Initiatoren haben das Ziel, dass das Jugendhaus ausschließlich für Jugendaktivitäten und zur Integration genutzt wird. Sie hatten darum im November, wenige Wochen, nachdem die Gemeinde ihre Pläne für das Jugendhaus bekanntgegeben hatte, Unterschriften gesammelt, um einen Antrag auf ein Bü...

weiterlesen

BZ

Plus testen

4 Wochen statt 19,50 Euro 2,90 €*


  • Zugriff auf alle zahlungspflichtigen BZ Plus-Artikel auf der Website
  • Weiterführende Inhalte wie interaktive Grafiken, Karten und Bildergalerien
  • Mehr Themen aus der Region
  • endet automatisch
Jetzt bestellen

*Einmalig buchbar für Neu-Abonnenten, die sich erstmalig registrieren

Das könnte Sie auch interessieren

Raesfeld

zur Merkliste

Gemeinde stellt geänderte Planung vor

Ein Abschnitt der Borkener Straße in Raesfeld soll umgestaltet werden, als Teil des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Der Bauausschuss befasst sich am 7. September mit den Änderungen, die sich seit dem jüngsten Beschluss der Politik ergeben haben.

Raesfeld

zur Merkliste

Ausschuss entscheidet über Baumschutzsatzung

Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Raesfeld steht auf dem Prüfstand. Die CDU möchte sie abschaffen und ein Förderprogramm für neue Bäume starten. Am 7. September entscheidet der Bau- und Umweltausschuss über ihre Abschaffung oder Beibehaltung.

Raesfeld

zur Merkliste

Das Warten auf den Rossmann-Markt in Raesfeld geht weiter

Ein halbes Jahr nach der Ankündigung, dass der geplante Rossmann-Markt in Raesfeld vorerst auf Eis gelegt wird, bleibt die Zukunft des Projekts ungewiss. Während das Unternehmen keine konkreten Aussagen zu dem Vorhaben trifft, bestätigt die Gemeinde laufende Abstimmungsgespräche, die sich noch eine gewisse Zeit hinziehen werden.