Raesfeld

Stiller Protest für das Jugendhaus Erle

Etwa 250 Erler Bürger haben sich am Donnerstagabend vor dem Jugendhaus in Erle versammelt, um friedlich und still gegen die Nutzung des Gebäudes als Flüchtlingsunterkunft zu protestieren. Viele trugen Kerzen mit sich, die sie auch vor dem Eingangsbereich abstellten. Die Verwaltung kann den Ärger der Erler bei diesem Thema teilweise nachvollziehen.

Von Andreas Rentel und Richard Kaschny

17.11.2023

Juliane Stock, Kerstin Barenkau, Anna-Lena Grütering, Marcel Kruse, Svenja und Andreas Booms (v. l.) haben am Donnerstagabend an der stillen Protestaktion am vorerst letzten Öffnungstag des Jugendhauses Erle teilgenommen.Kaschny

Juliane Stock, Kerstin Barenkau, Anna-Lena Grütering, Marcel Kruse, Svenja und Andreas Booms (v. l.) haben am Donnerstagabend an der stillen Protestaktion am vorerst letzten Öffnungstag des Jugendhauses Erle teilgenommen.Kaschny

© Richard Kaschny

ERLE Marlies von Jakusch ist Erlerin und hat die Versammlung angemeldet, „um ein stilles Zeichen zum Verlust des Jugendhauses zu setzen“. Sie erklärte auch, „dass wir für Erle etwas tun müssen und nichts über unsere Köpfe hinweg entschieden werden darf“. Das Jugendhaus müsse für die Kinder und Juge...

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