Raesfeld

Jugendhaus Erle: Streit hat Gräben gerissen

Die Jugendarbeit wird in den Räumen der Sporthalle in Erle fortgesetzt, geflüchtete Familien bleiben bis maximal Ende 2025 im Erler Jugendhaus: Für diesen Status quo hat mit knapp 60 Prozent der Stimmen die Mehrheit der Raesfelder beim Bürgerentscheid votiert. Dabei fiel das Ergebnis in den beiden Erler Wahlbezirken knapper aus. 49,10 und 43,93 Prozent stimmten hier dafür, dass das Jugendhaus wieder Jugendhaus wird. Die Beteiligten sind sich einig, dass der Streit Gräben aufgerissen hat.

Von Andreas Rentel

10.06.2024

Das Jugendhaus Erle bleibt maximal bis Ende 2025 eine Flüchtlings-Unterkunft. So hat die Mehrheit der Raesfelder entschieden.

Das Jugendhaus Erle bleibt maximal bis Ende 2025 eine Flüchtlings-Unterkunft. So hat die Mehrheit der Raesfelder entschieden.

© Rentel

ERLE/RAESFELD Michel Opolony, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens, sagt, nach diesem siebeneinhalb-monatigen Prozess sei er froh, dass es ein Ergebnis gibt. Angesichts des Streits rechne er nicht damit, dass sich die Leute „sofort in die Arme fallen“. Opolony distanziert sich von Aktionen, di...

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