Raesfeld

Das Femegericht erweist sich gnädig

Walter Freigraf zu Erle hat am Samstag wieder Recht gesprochen. An der Femeiche kamen die Angeklagten in diesem Fall glimpflich davon. Niemand wurde nach dem historischen Schauspiel gehängt, angeprangert allerdings schon.

Von Petra Bosse

03.06.2018

Dem Freigrafen zu Erle lagen wieder Klagen vor, das dem Deutschen Reiche „eine große Missetat, Schmach und Hohn“ angetan worden war. Grund genug, das Femegericht mit Walter Großewilde einzuberufen. Das kam bei den Besuchern am Samstag gut an.

Dem Freigrafen zu Erle lagen wieder Klagen vor, das dem Deutschen Reiche „eine große Missetat, Schmach und Hohn“ angetan worden war. Grund genug, das Femegericht mit Walter Großewilde einzuberufen. Das kam bei den Besuchern am Samstag gut an.

© Petra Bosse

ERLE. Dem Freigrafen zu Erle lagen Klagen vor, dass dem Deutschen Reiche eine große Missetat angetan wurde. Viehraub und Misshandlung eines Priesters. So lautete die schwere Anklage am Samstag beim Femegericht unter der Eiche. Angeklagt waren Frederich Mosler und sein Spießgeselle, als Helfer.An hi...

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