Raesfeld

Bürger entscheiden über Erler Jugendhaus

In der Gemeinde Raesfeld wird es am 9. Juni, parallel zur Europawahl, den ersten Bürgerentscheid geben. Das ist eine Folge des Ratsbeschlusses vom Montag. Wie berichtet, hat eine Mehrheit das für zulässig erklärte Bürgerbegehren abgelehnt und dafür votiert, das Jugendhaus Erle befristet für zwei Jahre als Flüchtlings-Unterkunft zu nutzen. Wie es in der Sache weitergeht, steht bereits fest.

Von Andreas Rentel

19.03.2024

In einem Bürgerbegehren wird darüber entschieden werden, ob das Jugendhaus Erle wieder ausschließlich für die Jugendarbeit genutzt werden soll. Derzeit werden geflüchtete Familien dort untergebracht.

In einem Bürgerbegehren wird darüber entschieden werden, ob das Jugendhaus Erle wieder ausschließlich für die Jugendarbeit genutzt werden soll. Derzeit werden geflüchtete Familien dort untergebracht.

© Rentel

ERLE Für Michael Opolony ist das Votum keine Überraschung. Er habe nicht damit gerechnet, dass der Rat dem Bürgerbegehren folgen werde. „Damit war zu rechnen“, sagte er. Aber schon aus Kostengründen hätten sich die Initiatoren eine andere Entscheidung gewünscht. Die Vertreter seien von der Gemeinde...

weiterlesen

BZ

Plus testen

4 Wochen statt 19,50 Euro 2,90 €*


  • Zugriff auf alle zahlungspflichtigen BZ Plus-Artikel auf der Website
  • Weiterführende Inhalte wie interaktive Grafiken, Karten und Bildergalerien
  • Mehr Themen aus der Region
  • endet automatisch
Jetzt bestellen

*Einmalig buchbar für Neu-Abonnenten, die sich erstmalig registrieren

Das könnte Sie auch interessieren

Raesfeld

zur Merkliste

Gemeinde stellt geänderte Planung vor

Ein Abschnitt der Borkener Straße in Raesfeld soll umgestaltet werden, als Teil des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Der Bauausschuss befasst sich am 7. September mit den Änderungen, die sich seit dem jüngsten Beschluss der Politik ergeben haben.

Raesfeld

zur Merkliste

Ausschuss entscheidet über Baumschutzsatzung

Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Raesfeld steht auf dem Prüfstand. Die CDU möchte sie abschaffen und ein Förderprogramm für neue Bäume starten. Am 7. September entscheidet der Bau- und Umweltausschuss über ihre Abschaffung oder Beibehaltung.

Raesfeld

zur Merkliste

Das Warten auf den Rossmann-Markt in Raesfeld geht weiter

Ein halbes Jahr nach der Ankündigung, dass der geplante Rossmann-Markt in Raesfeld vorerst auf Eis gelegt wird, bleibt die Zukunft des Projekts ungewiss. Während das Unternehmen keine konkreten Aussagen zu dem Vorhaben trifft, bestätigt die Gemeinde laufende Abstimmungsgespräche, die sich noch eine gewisse Zeit hinziehen werden.