Die Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Raesfeld erinnern an eine 250-jährige Geschichte. Seit Jahren pflegt Bernhard Brockmann die Gräber. Pro Jahr investiert er rund 120 Stunden für die Instandhaltung der Anlage.
Von Hermann TünteMehr als 250 Jahre liegen zwischen zwei Schreiben, die den Anfang und das Ende der jüdischen Gemeinde in Raesfeld markieren. Im Jahr 1863 informierte der Fürstbischof den Reichsgrafen von Velen zu Raesfeld, dass er die ansässigen Juden weiter dulden wolle. 1942 verfügte die Geheime...
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