Raesfeld

55 Essener lebten als Kinder in Raesfeld

Bis auf kleine Unsicherheiten scheint ein Abschnitt Raesfelder Ortsgeschichte aus dem Zweiten Weltkrieg geklärt. Diese Bilanz ziehen Maria Löchteken, Hannes Schulte Terhart sowie Margret und Richard Sühling vom Raesfelder Heimatverein nach langer Recherche. Dabei ging es um die „kleine Kinderlandverschickung“, ein Synonym, das an die landesweite und von den Nationalsozialisten organisierte Aktion erinnert, die andere Strukturen hatte. Bei der Recherche hat „Kommissar Zufall“ geholfen.

Von Andreas Rentel

22.07.2022

Hans Günther Tissen, Mathilde Wagner und Wilhelmine Auszra haben vor fast 80 Jahren in Raesfelder Familien gelebt.

Hans Günther Tissen, Mathilde Wagner und Wilhelmine Auszra haben vor fast 80 Jahren in Raesfelder Familien gelebt.

© pd

RAESFELD. Wie vermutet, sei es in Raesfeld eine besondere humanitäre Aktion gewesen. Die Gruppe bilanziert: Der Aufenthalt von Schulkindern aus Essen ab Juni 1943 in Raesfeld habe mit der NS-Aktion „überhaupt nichts zu tun“, glaubt Richard Sühling. Von kirchlicher Seite sei der Aufenthalt initiiert...

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