Borken

Fall Kerst: Mindestens zehn Taten

Der frühere Propst von St. Remigius, Horst Kerst, soll Anfang der 90er Jahre einen männlichen Jugendlichen in Borken mindestens zehn Mal sexuell missbraucht haben. Die Taten seien zum größten Teil im damaligen Wohnhaus des Geistlichen an der Bocholter Straße geschehen, wonach dieser nach seiner krankheitsbedingten Pensionierung gezogen sei, teilt Rechtsanwältin Dr. Christina Ziems mit. Die Juristin aus Lünen vertritt die rechtlichen Interessen des Opfers, das im Tatzeitraum vor rund 30 Jahren minderjährig war. Das Bistum Münster hatte am Wochenende die Vorwürfe öffentlich gemacht.

Von Von Peter Berger

17.10.2023

Fall Kerst: Mindestens zehn Taten

BORKEN. Die Anwältin hatte am Dienstag auf eine BZ-Anfrage mit einer Erklärung reagiert, die mit ihrem Mandanten abgestimmt sei. Den Kontakt zu der Juristin hatte der Interventionsbeauftragte des Bistums, Peter Frings, ermöglicht. Ob es in Borken weitere Fälle gebe, sei dem Betroffenen nicht bekann...

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