Borken

Borkener Kulturausschuss spricht sich für weitere „Stolpersteine“ aus

Der Kulturausschuss in Borken hat beschlossen, in den kommenden Jahren zahlreiche „Stolpersteine“ zu verlegen. Diese Gedenksteine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, sollen ab 2027 an den ehemaligen Wohnorten der Betroffenen eingefügt werden.

Von Peter Berger

03.09.2026

Seit 2011 wird an der Ahauser Straße Regina und Max Klaber gedacht. In den kommenden Jahren sollen an verschiedenen Stellen in Borken zahlreiche weitere Stolpersteine hinzukommen.

Seit 2011 wird an der Ahauser Straße Regina und Max Klaber gedacht. In den kommenden Jahren sollen an verschiedenen Stellen in Borken zahlreiche weitere Stolpersteine hinzukommen.

© Peter Berger

BORKEN. In Borken sollen in den kommenden Jahren zahlreiche weitere „Stolpersteine“ verlegt werden. Dafür sprach sich der städtische Kulturausschuss am Mittwoch (2. September) nahezu einstimmig aus. Die Steine werden in Erinnerung an Nazi-Opfer in das Pflaster an deren letztem Wohnsitz eingefügt. S...

weiterlesen

BZ

Plus testen

4 Wochen statt 19,50 Euro 2,90 €*


  • Zugriff auf alle zahlungspflichtigen BZ Plus-Artikel auf der Website
  • Weiterführende Inhalte wie interaktive Grafiken, Karten und Bildergalerien
  • Mehr Themen aus der Region
  • endet automatisch
Jetzt bestellen

*Einmalig buchbar für Neu-Abonnenten, die sich erstmalig registrieren

Das könnte Sie auch interessieren

Borken

zur Merkliste

Volkshochschule startet mit neuen Kursen

Das neue Programm der Volkshochschule startet in diesem Monat. Ob berufliche Weiterbildung, Sprachen oder Kultur - das vielfältige Angebot bietet laut VHS-Team vielfältige Möglichkeiten für alle Generationen.

Borken

zur Merkliste

Konzertreihe „Ludgerus-Klänge“ geht in die nächste Runde

Die Pfarrkirche St. Ludgerus in Weseke lädt im September zu drei Konzerten an der historischen Walcker-Orgel ein. Im Mittelpunkt der Konzertreihe „Ludgerus-Klänge“ steht die über 100 Jahre alte Orgel, die den Klang der Musik seit ihrem Bau im Jahr 1913 prägt.

Borken

zur Merkliste

Vom Jagen und Sammeln und von Hobbys mit und ohne Zukunft

Peter Kasielke, Leiter einer philatelistischen Sammelgruppe, beobachtet eine abnehmende Begeisterung für sein Hobby. Der 77-Jährige erinnert sich an Zeiten, in denen Briefmarken als „Fenster zur Welt“ galten. Bei einem anderen Hobby kann von Überalterung hingegen überhaupt keine Rede sein.