Borken

BZ-Serie: Lehrerin setzt sich für geschlechtergerechte Sprache ein

Das Thema „Gendern“ polarisiert. Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Verwendung sogenannter „geschlechtergerechter Sprache“ ab. Zum Unverständnis der Marbeckerin Johanna Langela. Die Lehrerin spricht ihre Schüler mit „Schüler:innen“ an. Sie möchte durch das Gendern auch diejenigen ansprechen, die sich weder komplett männlich noch weiblich fühlen. Diese Vorteile sieht die Pädagogin beim Gendern.

Von Sebastian Brock

30.12.2025

Das Buch „Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay hat Johanna Langela beim Thema geschlechtergerechte Sprache sehr beeinflusst.

Das Buch „Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay hat Johanna Langela beim Thema geschlechtergerechte Sprache sehr beeinflusst.

© Sebastian Brock

MARBECK. Für Johanna Langela ist es völlig normal „liebe Schüler:innen“ zu schreiben und zu sagen, denn die Lehrerin aus Marbeck nutzt in ihrem Unterricht „geschlechtergerechte Sprache“, auch unter dem Begriff „Gender-Sprache“ bekannt: Hierunter zählt die Verwendung von Gendersternchen oder -doppel...

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