Borken

Abwasser-Wärme soll öffentliche Gebäude in Borken beheizen

In Borken planen Stadt, Stadtwerke und Kreis ein Modellprojekt, das jährlich Millionen Kilowattstunden Erdgas einsparen könnte. Sie wollen öffentliche Gebäude mit Wärme aus Kläranlagen-Abwasser beheizen - ein Ansatz, der auch auf Wohngebiete ausgeweitet werden könnte.

Von Sven Kauffelt

15.05.2026

Das Abwasser in der Kläranlage ist Ausgangspunkt des kalten Nahwärmenetzes, das Stadt, Kreis und Stadtwerke planen.

Das Abwasser in der Kläranlage ist Ausgangspunkt des kalten Nahwärmenetzes, das Stadt, Kreis und Stadtwerke planen.

© Kauffelt

BORKEN. Die Stadt Borken, die Stadtwerke und der Kreis Borken planen ein Modellprojekt, das pro Jahr mehrere Millionen Kilowattstunden Erdgas einsparen könnte. Vorgesehen ist, die Wärme aus dem Abwasser der Kläranlage zu nutzen, um in einem ersten Schritt das Schulzentrum in Gemen und das Kreishaus...

weiterlesen

BZ

Tagespass

24 Stunden Zugang für 1,99 €


  • Zugriff auf alle zahlungspflichtigen BZ Plus-Artikel auf der Website
  • Weiterführende Inhalte gwie interaktive Grafiken, Karten und Bildergalerien
  • Mehr Themen aus der Region
Das könnte Sie auch interessieren

Borken

zur Merkliste

Besucher des Borkener Remigius-Sonntags trotzen dem Wetter

Trotz Böen und Schauern hat der Borkener Remigius-Sonntag viele Menschen in die Innenstadt gelockt. Auf dem Marktplatz waren Essens- und Blumenstände gefragt, am Kapitelshaus waren Suppe und Herrencreme früh ausverkauft.

Borken

zur Merkliste

Klostergarten in Gemen: Auftrag wird bald vergeben

Im Klostergarten soll sich einiges ändern: Das Tor zur Jugendburg soll geöffnet, der Rundweg wieder begehbar und der Teich wieder ein Hingucker sein. Nun prüft die Stadtverwaltung Angebote der Firmen, die den Auftrag dafür erhalten wollen.

Borken

zur Merkliste

Marbecker gehörte erstem Landtag nach dem Krieg an

Als 1947 eine Schwester geboren wurde, ließ Clemens von Boeselager die Taufpatin nicht abwarten: Der Landtag rief. Als Wahl-Marbecker gehörte er dem ersten nordrhein-westfälischen Landtag nach dem Krieg an. Sein Sohn Georg kennt diese Familiengeschichte – doch über die politische Arbeit seines Vaters weiß er kaum etwas.