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Diese Musik lädt zum Mitsingen ein

BZ-Tipps: Musik zum Frühling

Dienstag, 7. April 2020 - 14:00 Uhr

von Tim Schulze und Stephan Werschkull

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen – doch aufgrund der Coronavirus-Pandemie verbringt man dennoch viel Zeit in den heimischen vier Wänden. Für Frühlingsgefühle kann da aber auch Musik sorgen.

Foto: Schulze

Tim Schulze genießt die warmen Temperaturen mit etwas Musik – und entsprechendem Sicherheitsabstand.

BORKEN

Die BZ-Aktion „bleibzuhause – Sing mit uns“ hat schon viele Teilnehmer, die ihre Musikalität im Internet teilen. Doch manch einer singt lieber nur für sich, beim Kochen, Duschen, Autofahren oder im Garten liegend. Tim Schulze und Stephan Werschkull stellen die Alben vor, bei denen sie aktuell am liebsten laut mitsingen würden.

Tim Schulze empfiehlt „Before Love Came to Kill Us“ von Jessie Reyez:

Es war vor etwas mehr als drei Jahren, als Jessie Reyez erstmals in den Fokus internationaler Popmusik rückte. Damals postete Billie Eilish die Songs der kanadischen Sängerin mit kolumbianischen Wurzeln im Netz. Die Frauen freundeten sich an – lange bevor Billie Eilish zum größten Popstar der Welt wurde. Seit einer Woche gibt es offiziell das Debüt-Album von Jessie Reyez zu hören. Es heißt „Before Love Came to Kill Us“. Und ziemlich sicher dürften alle, die Billie Eilish mögen, auch mit dieser Platte etwas anfangen können. Beide Frauen ergötzen sich an der Sehnsucht nach der eigenen Sterblichkeit. Beide sind bereit, sich dem Leid voller Liebe hinzugeben. Aber „Before Love Came to Kill Us“ ist wesentlich mehr als ein Latino-Abziehbild vom Billie-Eilish-Album „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ Jessie Reyez‘ Album hat mehr Vibe, mehr Abwechslung zu bieten, ist dafür aber weniger ikonisch und kohärent. Das Potenzial, mal eben die komplette Musikwelt auf links zu drehen, hat dieses Album zwar nicht. Trotzdem ist der Künstlerin mit ihrem kolumbianischen R’n’B-Rap-Gemisch eine der spannendsten Pop-Veröffentlichungen des bisherigen Jahres gelungen. Anspiel-Tipps: „Coffing“ (featuring Eminem), „Imported“ (featuring 6lack), „Ankles“ und „Roof“.

Stephan Werschkull empfiehlt Jade Birds nach ihr selbst benanntes Album „Jade Bird“:

Eine Frau mit großartiger Stimme und ihre Gitarre: Manchmal kann es ganz einfach sein und dennoch viel Spaß machen. 2019 hat Jade Bird ihr gleichnamiges Album veröffentlicht. Die 22-jährige Britin verzaubert mit Ohrwurm-Melodien, einem klaren Indie-Sound und manchen Country-Anklängen.

Mal wirken die Songs melancholisch („If i die“), doch die meisten Stücke des Albums sorgen für gute Laune. „Uh Huh“ und „Love Has All been Done Before“ verleiten zum Wunsch, entweder selbst zur Gitarre greifen zu wollen oder doch zumindest lauthals mitzusingen. Was diese Lieder eint: Jade Bird singt sie so kräftig und selbstbewusst, dass man denken könnte, sie gehöre zu den erfahrenen Musikern im Geschäft. Nicht umsonst verglich die englische Tageszeitung The Guardian die 22-Jährige mit Sheryl Crow.

Ein Album, das gut zu einem lauen Frühlingsabend am Lagerfeuer passen würde. Wer es ruhiger mag, der findet im Internet Videos von Akustik-Auftritten der jungen Sängerin.

Die BZ-Frühlings-Playlist ist ab sofort verfügbar

Auf dem Streamingportal Spotify gibt es ab sofort die Playlist „BZ-Frühlingsmusik“. Dort finden Sie eine bunte Mischung von Songs, die zum warmen und sonnigen Wetter dieser Tage passen. Wer seinen Lieblings-Frühlingshit vermisst, ist dazu eingeladen, die Playlist zu erweitern mit seinen Vorschlägen. Die Liste ist unter diesem Link abrufbar: oder in der Spotify-App unter dem Titel „BZ-Frühlingsmusik“ zu finden.

Foto: dpa

Jane Bird. dpa

Foto: Philip Harris

Jessie Reyez. pd


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