Volleyball

Die 1b-Liga soll im Volleyball schon 2023 kommen

VBL will Kluft schließen und ambitionierten Zweitligisten auf die Sprünge helfen

Montag, 4. Juli 2022 - 18:00 Uhr

von Von Wilfried Sprenger

Die deutschen Volleyball-Eliteklassen sind nahezu geschlossene Gesellschaften. Kaum ein Team wagt sich hoch, der Spagat ist zu groß. Bei den Frauen ließ sich im Sommer 2021 der SC Neuwied auf das Abenteuer ein. Hoffnungslos unterlegen und ohne Sieg beendete der Neuling die Saison als abgeschlagenes Schlusslicht. In der kommenden Spielzeit bekommt der Klub als „Deichstadt Volleys“ eine zweite Chance, sich irgendwie zu etablieren. Als Aufsteiger genießt er Welpenschutz und darf bleiben. Ohnehin ist die Abstiegsregelung seit Jahren ausgehebelt. Alle Erstligisten sind froh über jeden, der bleibt.

Foto: picture alliance/dpa

Für die allermeisten Volleyball-Zweitligisten ist die 1. Bundesliga ein unerreichbares Ziel. Die finanziellen Anforderungen sind zu groß. Die VBL will nun ein Sprungbrett schaffen.

BORKEN. Schon vor Jahren hat der frühere Chef der Volleyball-Bundesliga (VBL), Klaus-Peter Jung, ambitionierten Zweitligisten die Zahl 500.000 ins Hausaufgabenheft geschrieben. Damit beschrieb der Funktionär den Jahresetat (in Euro), den es zwingend benötige, um in der Frauen-Bundesliga mitzumische...

 

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