Fussball

„Würden Manuel Gräfe mit Handkuss nehmen“

BZ-Interview mit dem Vorsitzenden des Kreisschiedsrichter-Ausschusses, Harald Woller

Dienstag, 4. Mai 2021 - 14:49 Uhr

von Dirk Rodenbusch

Die Karriere von Manuel Gräfe als DFB-Hauptschiedsrichter ist bekanntlich am Saisonende vorbei. Mit 47 Jahren überschreitet der langjährige Bundesliga-Referee dann die vom DFB festgelegte Altersbegrenzung. Bundesliga-Profis, Trainer und TV-Experten sind sich hingegen einig: Gräfe muss der Schiedsrichter-Gilde auch nach Ablauf der Spielzeit erhalten bleiben. Der „Fall Gräfe“ hat zuletzt für viel Unverständnis und Kopfschütteln gesorgt. Über den Sinn oder Unsinn von Altersbeschränkungen sprach BZ-Sportredakteur Dirk Rodenbusch mit dem Vorsitzenden des Kreisschiedsrichter-Ausschusses (KSA) Recklinghausen, Harald Woller.

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentral

Manuel Gräfe (hier mit Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann) gilt unter anderem als sehr kommunikativ. Obwohl er zu den besten seines Fachs gehört darf der hoch angesehene Schiedsrichter aus Altersgründen in der nächsten Saison nicht mehr in der Bundesliga pfeifen.

BZ: Die Tatsache, dass Manuel Gräfe ab dem Sommer keine Profispiele mehr leiten soll, erhitzt die Gemüter. Sollte Herr Gräfe sich bei Ihnen melden, wenn er auf Kreisebene pfeifen will? Würden Sie ihn nehmen?Woller: Schiedsrichter der Profiligen pfeifen wohl eher keine Kreisliga-Spiele. Aber sicherl...

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