Frank Schulz – der Spieler unter den Trainern
In den 1980er Jahren machte er „Vokuhila“ im Fußball-Westen salonfähig. Vorne kurz, hinten lang. Und seine extravagante Haarpracht ergänzte ein gepflegter Schnäuzer. „Meine Frau Samira hat mich damals dazu angespornt“, sagt Frank Schulz. „Ich sollte nicht so aussehen wie alle anderen. Aber als ich meine Karriere beendet habe, wollte ich auch äußerlich ein sichtbares Zeichen setzen, dass nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt“, ssagt er – nach 213 Einsätzen in der 1. Bundesliga. Der gelernte Heizungsbauer sattelte anschließend eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann drauf und bringt seither seine immense Fußball-Erfahrung als Trainer ein. Ab kommenden Mittwoch beim SC Reken. An jenem 1. Juli nimmt er offiziell seinen Job beim Bezirksligisten auf.
Vier Jahre lang trainierte Frank Schulz zuletzt den Bezirksligisten SV Gescher. Der 59-Jährige sagt: „Ich lebe das da draußen am Spielfeldrand.“Wittenberg
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