Fussball

Eine Trainer-Karriere im Zeitraffer

Jan Winking in diesen Tagen an die Strippe zu bekommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Viele wollen ihn sprechen, die mediale Aufmerksamkeit ist enorm. Sogar die ARD-Sportschau berichtete über ihn. Und wenn er mal gerade nicht angerufen wird, greift er selbst zum Handy, spricht mit seinem künftigen Personal oder mit der Führung seines neuen Klubs. Oder er reagiert auf die über 150 Glückwünsche, die ihn per Whatsapp oder Facebook erreichten. Gewissenhaft, verbindlich, akribisch, professionell und dankbar – so ist er eben, der Mann, der mit so jungen 24 Jahren plötzlich von einer Welle erfasst wird, die ihn selbst in eine neue Fußball-Dimension spülte.

Von Martin Ilgen

29.04.2020

Jan Winking kam, sah – und hielt mit Westfalia Gemen prompt die Klasse. Das war vor zwei Jahren, als der Trainer nach der entscheidenden Partie in Altenberge per Bierdusche gefeiert wurde. Der 24-Jährige, der zwei Jahre zuvor als Innenverteidiger mit Gemen in die Landesliga aufgestiegen war, sagt heute: „Die Entscheidung in den Trainerjob zu wechseln, haben meine Füße getroffen.“

Jan Winking kam, sah – und hielt mit Westfalia Gemen prompt die Klasse. Das war vor zwei Jahren, als der Trainer nach der entscheidenden Partie in Altenberge per Bierdusche gefeiert wurde. Der 24-Jährige, der zwei Jahre zuvor als Innenverteidiger mit Gemen in die Landesliga aufgestiegen war, sagt heute: „Die Entscheidung in den Trainerjob zu wechseln, haben meine Füße getroffen.“

© ert

GEMEN. Eigenschaften, die auch Ludger Triphaus in die Waagschale warf, ehe der Präsident des 1. FC Bocholt vor zwei Wochen eine durchaus mutige Entscheidung traf. Er engagierte Winking als neuen Cheftrainer seines Oberligisten. Triphaus sagte: „Zum Fußball gehört auch dazu den Mut zu haben, jungen ...

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