Leserbrief: Pläne bedeuten Aus für Veloroute
Leserbrief zum BZ-Bericht „Breite Zustimmung für Brinkerhof 2.0“ vom 17. Juli.
© Hetkamp Architektur
In Verbindung mit dem neuen Konzept „Brinkerhof 2.0“ wird eine „falsche Einbahnstraße“ auf der Brinkstraße eingerichtet. Autos können vom Butenwall her kommend nur noch bis zum Parkplatz hinterm Forum Altes Rathaus Borken (Farb) fahren, die Gegenrichtung vom Kuhm-Center her kann weiterhin komplett befahren werden.
Den Politikern in Borken sollte klar sein, dass mit dieser Entscheidung die geplante zentrale Veloroute über die Wilbecke/Brinkstraße nicht mehr haltbar ist. Bisher landen Radler auf dieser Achse an den Kreisverkehren am Kuhmcenter und am Butenwall oft im Stau, ohne Ausweichmöglichkeit. Zum Butenwall hin wird es bei dieser Situation bleiben, da der Durchgangsverkehr in dieser Richtung weiter durch die Innenstadt fahren kann. Radler auf einer Veloroute in Autostaus zu schicken, gleicht einem Bärendienst für den Borkener Radverkehr. Eine komplette Sperrung der Brinkstraße für Pkw zwischen dem Parkplatz am Farb und der Heilig-Geist-Straße hätte die Veloroute gerettet.
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