Sportmix

Dritter Tag: Deutsche Kanuten bei EM ohne Medaillen

dpa Szeged. Am dritten Tag der Kanu-Europameisterschaften fahren die deutschen Boote an den Medaillenrängen vorbei. Das Aushängeschild wird bei der Olympia-Generalprobe geschont.

15.06.2024

Am Wochenende findet die europäische Olympia-Qualifikation in Ungarn statt.

Am Wochenende findet die europäische Olympia-Qualifikation in Ungarn statt.

© ./kyodo/dpa/Archivbild

Kanu

Bei den Europameisterschaften im ungarischen Szeged haben die deutschen Kanuten die Medaillenränge in den olympischen Bootsklassen zum Teil sehr deutlich verfehlt. Am dritten Tag der Olympia-Generalprobe belegte der dreimalige Weltmeister Conrad Scheibner im Finale der Einer-Canadier über 1000 Meter den neunten und letzten Platz. Der dreimalige Olympiasieger Sebastian Brendel musste seine Teilnahme kurzfristig absagen, da er eine Erkältung auskuriert. Mit Blick auf Paris wolle man im Deutschen Kanu-Verband kein Risiko bei seinem Aushängeschild eingehen. 

Auch das deutsche Flaggschiff, der Kajak-Vierer mit Max Rendschmidt, Max Lemke, Jacob Schopf und Tom Liebscher-Lucz war nicht am Start, dafür die Crew mit Felix Frank, Martin Hiller, Oleg Gusev und Nico Paufler. Das Quartett verpasste über 500 Meter das Halbfinale. In der nicht olympischen Klasse der Vierer über 1000 Meter reichte es zum vierten Platz.

Auch im Zweier-Kajak-Finale über 500 Meter verpassten Frank/Hiller mit dem siebten Platz eine Medaille. Bei den Frauen fuhren Lisa Jahn und Hedi Kliemke im Canadier-Zweier als finale Sechste hinterher. Am letzten Renntag am Sonntag werden unter anderem noch in vier olympischen Botsklassen die Europameister ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:240615-99-409386/2

Das könnte Sie auch interessieren

Sportmix

zur Merkliste

Schalke wohl auch am Freitag ohne Karius

Schalkes Torhüter Karius kann weiterhin nur individuell trainieren. Die Zeit wird knapp. Wahrscheinlich wird er auch gegen Bielefeld ausfallen.

Sportmix

zur Merkliste

NRW startet Inklusions-Offensive zur Olympia-Bewerbung

Barrierefreie Stadien, kurze Wege für Para-Athleten und eine Milliarden-Spritze für den Sport: Ministerpräsident Wüst will Olympia mit maximaler Barrierefreiheit neu denken. Was bedeutet das für NRW?