Fussball

Trump rät Iran aus Sicherheitsgründen von WM-Teilnahme ab

US-Präsident Donald Trump warnt vor Gefahren für Irans Fußballer im Falle einer Teilnahme an der Fußball-WM. Zuletzt hatte der iranische Sportminister einen Verzicht angedeutet.

12.03.2026

US-Präsident Donald Trump rät dem Iran von einer WM-Teilnahme ab. (Archivbild)Jacquelyn Martin/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump rät dem Iran von einer WM-Teilnahme ab. (Archivbild)Jacquelyn Martin/AP/dpa

© Jacquelyn Martin/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump sieht eine Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft an der Fußball-WM in den USA als Sicherheitsrisiko. „Die iranische Fußball-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort ist – um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen“, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

Die Männer-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. In der Gruppenphase trifft der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten. Alle drei Spiele werden in den USA ausgetragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

Irans Sportminister lehnt WM-Teilnahme ab

Irans Sportminister Ahmad Donjamali hatte eine WM-Teilnahme seines Landes angesichts der Eskalation im Nahen Osten bereits infrage gestellt. „Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen“, erklärte er in einem TV-Interview. Auch der Verbandschef Mehdi Tadsch hatte sich ähnlich geäußert.

„Angesichts der bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden, wurden uns innerhalb von acht oder neun Monaten zwei Kriege aufgezwungen, und mehrere Tausend unserer Menschen wurden getötet“, sagte Donjamali weiter. „Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme.“ Ob die Entscheidung des Ministers final ist und der Iran die Teilnahme wirklich boykottiert, blieb zunächst unklar.

Zuletzt hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino nach einem Treffen mit Trump berichtet, dass der US-Präsident zugesichert habe, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten bei der WM in den USA antreten dürfe.