Eishockey

Titelverteidiger Berlin startet mit Debakel in DEL-Playoffs

Die Eisbären Berlin sind im ersten Viertelfinal-Duell mit den Straubing Tigers in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga chancenlos. Auch der EHC Red Bull München strauchelt.

24.03.2026

Eisbären-Trainer Serge Aubin konnte mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Viertelfinal-Duell mit den Straubing Tigers überhaupt nicht zufrieden sein.Armin Weigel/dpa

Eisbären-Trainer Serge Aubin konnte mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Viertelfinal-Duell mit den Straubing Tigers überhaupt nicht zufrieden sein.Armin Weigel/dpa

© Armin Weigel/dpa

Titelverteidiger Eisbären Berlin und der EHC Red Bull München haben zum Auftakt der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga empfindliche Niederlagen kassiert. Die Eisbären verloren das erste Viertelfinale bei den Straubing Tigers 1:5 (0:3, 0:1, 1:1). Die Münchner unterlagen zu Hause im bayerischen Duell dem ERC Ingolstadt 5:6 (0:1, 2:3, 3:2).

Sowohl Berlin als auch München stehen vor dem zweiten Viertelfinalspiel jeweils am Freitag damit schon gehörig unter Druck. Für den Einzug ins Halbfinale werden vier Siege benötigt. Die anderen beiden Viertelfinal-Serien zwischen den Schwenninger Wild Wings und dem Hauptrundensieger Kölner Haie sowie zwischen Adler Mannheim und den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven starten am Mittwoch.

Eisbären schon nach zwei Minuten 0:3 in Rückstand

Die Eisbären erlebten vor 5.635 Zuschauern in Straubing einen Katastrophenstart. Nach nur 44 Sekunden brachte Tim Fleischer den Club aus Bayern in Führung. In der zweiten Minute stellten Tyler Madden und Tim Brunnhuber auf 3:0. Danjo Leonhardt (23.) und Nicholas Halloran (42.) machten das Berliner Debakel perfekt. Liam Kirk erzielte immerhin noch den Ehrentreffer für die Eisbären (55.).

München verlor derweil seinen Heimvorteil durch die Niederlage im Auftaktspiel. Durch die Tore von Matthew Boucher (6.), Riley Barber (22.), Peter Abbandonato (23.) und Kenny Agostino (26.) lag Ingolstadt nach 26 Minuten mit 4:0 in Führung.

Anschließend ging es vor 10.796 Zuschauern in einem rasanten Spiel hin und her. Alex Breton (46.) und Johannes Krauß (56.) erzielten die weiteren Tore der Gäste. Für München waren Jeremy McKenna (29.), Brady Ferguson (40./59.), Tobias Rieder (56.) und Ville Pokka (60.) erfolgreich. Mehr als der Anschluss zum 5:6 gelang den Münchnern in den Schlusssekunden aber nicht mehr.

Der EHC Red Bull München um Brady Ferguson (l) hat seinen Heimvorteil aus der Hand gegeben.Sven Hoppe/dpa

Der EHC Red Bull München um Brady Ferguson (l) hat seinen Heimvorteil aus der Hand gegeben.Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa