Schmach vermieden: Zentnerlast fällt beim 1. FC Köln ab
Der 1. FC Köln atmet ganz tief durch. Die Rheinländer wenden im DFB-Pokal knapp eine Blamage ab. Said El Mala muss mächtig rackern.
Said El Mala musste einiges einstecken in Würzburg.Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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Nach der gerade noch abgewendeten Blamage im DFB-Pokal in Würzburg ließ sich der Kölner Jungstar Said El Mala erstmal im Turnraum der Kickers behandeln. Der deutsche Fußball-Juniorennationalspieler musste beim hauchdünnen 2:1 (0:1) gegen den Drittliga-Aufsteiger einiges einstecken. Immer wieder wurde der 19-Jährige auf seiner linken Seite gedoppelt und immer wieder war er auch auf sich allein gestellt.
Man habe gesehen, dass er sich „ein bisschen Druck“ gemacht habe, meinte Trainer René Wagner im TV-Sender Sky. Damit müsse El Mala aber lernen zurechtzukommen, dass „der Fokus noch ein Stück weit mehr“ auf ihn gerichtet sei. Seit dieser Saison trägt er auch als erster Kölner seit Vereinsikone Lukas Podolski das prestigeträchtige Trikot mit der Rückennummer 10.
El Malas Einsatzwille
Sportchef Thomas Kessler lobte den Einsatzwillen El Malas, der nach Dauerspekulationen um die Zukunft seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis zum Sommer 2031 verlängert hatte. „Mir hat der Auftritt Spaß gemacht, auch wenn ihm kein Scorerpunkt gelungen ist“, sagte der frühere Torwart, der wie die gesamte Kölner Führungsetage über den Einzug in die 2. Runde erleichtert war. „Wir sind froh, dass wir die Challenge bestanden haben.“
Egal wie. Wir sind eine Runde weiter!
— 1. FC Köln (@fckoeln) August 24, 2026
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Mit Ruhe und Beharrlichkeit drehten die Kölner einen Halbzeitrückstand. Matchwinner war mit seinem Doppelpack Isak Johannesson, der die Kölner auch in der vergangenen Saison in der ersten Runde bei Jahn Regensburg weiter geschossen hatte. „Isak hatte einen hervorragenden Tag“, lobte Kapitän und Torwart Marvin Schwäbe den isländischen Mittelfeldspieler.
Glück hatten die Kölner gegen tapfere Würzburger auch in der Nachspielzeit, als ein Schuss von Liam Omore ans Aluminium krachte. „Es war das erwartet schwere Spiel“, meinte Trainer Wagner nach dem Zittersieg. „Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind.“ Zum Bundesliga-Start am Samstag zu Hause gegen Hoffenheim müssen die Kölner aber mächtig zulegen.